St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

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Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Das klingt nicht mehr so fröhlich und ausgelassen wie Rosenmontag oder Karnevalssonntag. In einem alten Karnevalslied heisst es ja sogar: "Am Aschermittwoch ist alles vorbei...". Aber stimmt das wirklich? 

Ich denke, es ist längst nicht alles vorbei. Es beginnt etwas Neues. Und auch, wenn wir nicht ausgelassen feiern, müssen wir kein griesgrämiges Gesicht machen oder schlechte Laune verbreiten, weil jetzt Fastenzeit angesagt ist. 

Das will auch Jesus nicht, wie er im Evangelium sagt. Schließlich geht es in den kommenden Wochen doch um etwas Wichtiges, nämlich um uns und um unsere Beziehung zu Gott: Was ist wirklich wichtig? Was macht mein Leben wertvoll? Wie kommt Gott darin vor? Das sind spannende und wichtige Fragen, für die wir uns in der Fastenzeit Zeit nehmen können. 

Leider startet die Fastenzeit in diesem Jahr mit der Erfahrung von Krieg für viele Menschen im Osten Europas. Aber gerade vor diesem HIntergrund ist es um so wichtiger, umzukehren und sich neu auf den Weg zu Gott, zu den Menschen und letztlich zu mir selbst zu machen. Beten wir an diesem Aschermittwoch besonders auch für die Umkehr der Mächtigen, dass sie zurückkehren auf den Weg des Friedens und der Versöhnung.

Dieses Jahr gibt es wieder Asche aufs Haupt als Zeichen dafür, das wir neu anfangen wollen. Neu anfangen mit mir selbst und mit Gott! In diesem kleinen Video wird euch ein bißchen was zum Hintergrund des Aschermittwochs erklärt. Schaut mal rein! 

Anregungen zur Gestaltung des Aschermittwochs auch für zuhause findet ihr hier. Und das Ausmalbild darf auch dieses Mal nicht fehlen.