St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Hl. BarbaraHeute, am 4. Dezember, ist der Gedenktag der Hl. Barbara. Zusammen mit St. Martin, der Hl. Elisabeth und dem Hl.Nikolaus gehört Barbara zu den Heiligen in der Zeit vor Weihnachten, die durch ihr Leben für uns Vorbild sein können und somit quasi Lichtbringer in dieser dunklen Zeit sind. Aber wer war die Hl. Barbara eigentlich?

Barbara lebte um das Jahr 300 nach Christus und war die Tochter eines reichen Kaufmanns irgendwo im römischen Reich. Sie war gut gebildet und lernte über ihre Lehrer auch den Glauben der Christen kennen. Ihr Vater hielt davon aber gar nichts.

Barbara aber wollte Christin werden und lebte auch schon immer mehr wie die Christen, teilt von ihrem Besitz und sorgte sich um Arme. Als ihr Vater mal wieder auf eine lange Reise musste, ließ er, aus Sorge um seine Tochter, Barbara in einen Turm sperren, in den nur wenige Zutritt hatten. In dieser Zeit im Turm ließ Barbara sich taufen und in den Turm zu den zwei Fenstern noch ein drittes bauen - welches sie an die Heilige Dreifaltigkeit erinnern sollte. Als ihr Vater sie nach seiner Rückkehr aufsuchte und erfuhr, dass sie Christin geworden war, wurde er traurig. Er bat sie inständig, doch vom Glauben an Jesus abzulassen. Barbara aber wollte ihren neuen Glauben nicht aufgeben. So kam sie ins Gefängnis und sollte sterben. Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich ihr Kleid in einem Strauch, ein Zweig brach ab Barbarazweigeund sie nahm ihn mit in das Gefängnis, wo sie ihn ins Wasser stellte An dem Tag, an dem das Urteil vollstreckt wurde, blühte der Zweig in ihrer Zelle. So ist Barbara zu einem Vorbild geworden, weil sie auch in schwerer Zeit an ihrem Glauben festhielt.

Deswegen schneiden viele Menschen am Barbaratag eine Kirschzweig ab und stellen ihn in eine Vase. Zu Weihnachten blüht dann - hoffentlich - der Zweig. 

Hier gibt es einen kleinen Film über die hl. Barbara.