St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

 IMG 34842. Advent, 05.12.2021

Nun haben wir schon den 2. Advent. An diesem Wochenende begegnet uns im Evangelium Johannes der Täufer. Er wird auch "Rufer in der Wüste" genannt, denn er lebte in der Wüste und rief die Menschen zu sich, um sie zur Umkehr zu bewegen. Johannes war ein Cousin von Jesus und wies die Menschen auch auf Jesus hin, den, der als Messias kommen soll.

So passt Johannes ganz gut in den Advent. Im Advent bereiten wir uns auf die Geburt Jesu vor, der in die Welt kommen will. Aber er will nicht nur in die Welt kommen, sondern zu einem / einer jeden von uns - er möchte Platz haben bei uns, in unserem Herzen...

Machen wir also im Advent Platz für Jesus, räumen wir uns Herz frei für ihn und kehren wir um. Wie das geht? Z.B: so, wie es der Hl. Nikolaus getan hat, dessen Tag wir ja am 6.12. feiern - nicht nur an mich selber denken, sondern an die anderen um mich herum, die vielleicht meine Hilfe brauchen...

Zum 2. Advent gibt es dieses Mal wieder ein Bibelvideoein Ausmalbild und die KinderkirchenzeitungFür die Älteren gibt es wieder die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel mit ein paar kleinen Gedanken zum 2. Advent. 

Allen einen schönen 2. Advent!!

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IMG 34831. Advent, Lesejahr C, 28.11.2021 

An diesem Sonntag feiern wir den 1. Advent. Damit beginnt ein neues Kirchenjahr und auch eine neue Leseordnung. Advent heisst: Wir warten auf Weihnachten - und nutzen die Zeit bis dahin, um uns auf Weihnachten vorzubereiten. Das Warten fällt natürlich nicht immer leicht. Aber zum Glück gibt es ja etwas, um die Wartezeit erträglicher zu machen, nämlich den Adventskranz und den Adventskalender. Der Adventskranz strahlt von Woche zu Woche heller und vertreibt immer mehr die Dunkelheit. Und der Adventskalender versüsst uns vielleicht ein bißchen die Wartezeit oder gibt uns jeden Tag ein bißchen "Futter" für die Seele, falls es einer mit Bildern und Texten ist. 

Im Evangelium dieses Sonntags mahnt Jesus seine Zuhörer zur Wachsamkeit. Zuerst erzählt er noch einmal von den Zeichen am Himmel und auf der Erde, die eine große Veränderung und das Kommen des Messias ankündigen ( schaut noch mal beim Eintrag vom 14.11.nach). Dann kommt das Wichtige für die Adventszeit: Jesus fordert uns auf, aufmerksam zu bleiben, damit wir auch merken, dass die neue Welt beginnt. Und ergibt uns ganz konkrete Tipps: "Denkt nicht zuviel ans Geld ausgeben und Geschenke einkaufen, ans Arbeiten und Geld verdienen, an die Play Station oder X-Box, ans Fernsehen oder, oder, oder! Und macht euch nicht zu viele Sorgen über dieses und jenes, denn das nimmt uns sehr gefangen. Werdet hin und wieder still, denkt an Gott und betet! Dann werdet ihr merken, das das Neue beginnt, dass Gott selbst zu euch kommt."  

Wie immer gibt es zum Sonntag wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Speziell für Familien git es eine Broschüre aus dem Erzbistum Köln in der Serie Hotspots des Lebens und Anregungen für eine kleine Familienfeier mit dem Adventskranz aus der Reihe "Familien234" . Für die Älteren gibt es auch wieder die Sketch-Bibel. 

Allen einen schönen 1. Advent!!

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34. Sonntag im Jahreskreis, 21.11.2021 / Christkönigssonntag

Am Sonntag feiern wir das Christkönigsfest. Es bildet sozusagen den krönenden Abschluß des Kirchenjahres, denn der Sonntag danach ist schon der erste Advent. Im Evangelium hören wir, wie Jesus von Pilatus verhört wird und auch gefragt wird, ob er der König der Juden sei. Und Jesus antwortet, dass er zwar ein König sei, aber nicht so wie die Könige, die wir kennen. Sein Königreich ist nicht von dieser Welt, sagt Jesus.

Und tatsächlich: Jesus hat kein Schloss, keine Soldaten, kein Gold oder anderen Reichtum und auch keine glänzende Krone. Er ist ein ganz anderer König als die Könige und Königinnen, die wir kennen.

Trotzdem hat Jesus Dinge getan, die königlich sind: Menschen Nahrung gegeben, Menschen an Leib und Seele gesund gemacht, Traurige getröstet... Nicht, weil er Macht ausüben wollte, sondern weil er die Menschen lieb hatte und für alle ein König der Liebe sein wollte.

Am Christkönigsfest feiern wir und denken wir daran, dass Jesus der wahre König ist, der wirklich von Gott kommt und die Menschen zu Gott bringen will. Der uns zeigt, dass Liebe wichtiger ist als Macht und Reichtum, denn sein Königreich ist ein Konigreich der Liebe. 

Weil wir Freunde Jesu sind und glauben, dass er der Sohn Gottes ist, haben wir seit unserer Taufe Anteil an der Königswürde Jesu, sind also Königskinder. Wir sind deswegen aufgefordert, dabei mitzuhelfen, dass unsere Welt immer mehr ein Ort wird, wo dieses Königreich der Liebe für alle Menschen spürbar wird..

Zum Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Eine schöne Vorlesegeschichte vom einem König und seinen drei Söhnen findet ihr hier.  

Zum Christkönigssonntag könnt ihr euch ein lustiges Erklärvideo aus Österreich von der "Kofferoma" und auch die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel (für die Älteren) anschauen!  Allen einen schönen Sonntag!!

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IMG 338733. Sonntag im Jahreskreis, 14.11.2021

Das Kirchenjahr nähert sich langsam dem Ende, in 2 Wochen feiern wir schon den ersten Advent. In diese Vorfreude bringt das heutige Evangelium einen Wermutstropfen. Jesus spricht nämlich vom Weltuntergang - das ist wirkich kein schönes Thema und es hört sich auch nicht nach froher Botschaft an: Da gehen Sonne und Mond unter und auch die Sterne fallen vom Himmel. Will Jesus uns damit etwa Angst machen?

Zum Glück nicht. Denn dann erzählt Jesus davon, dass er selbst kommen wird, mit den Engeln. Und alle, die zu ihm gehören, wird er zu sich holen. Das hört sich doch schon anders an, oder?

Wir brauchen keine Angst haben. Warum nicht? Dazu gebraucht er das Bild von Feigenbaum, es kann aber auch jeder andere Baum sein. Im Moment sind alle Bäume kahl und sehen aus wie tot. Aber wenn man ganz genau hinschaut, kann man am Baum schon die Knospen sehen, die im nächsten Frühjahr blühen werden. Und wir dürfen uns schon darauf freuen, dass da im Sommer wieder leckeres Obst wachsen wird. Und das ist doch eine frohe Botschaft: Auch wenn es vielleicht mal dunkel und finster im Leben ist, ist Jesus bei uns. Wir dürfen darauf vertrauen und hoffen, dass auch wieder eine gute Zeit kommt, dass alles gut werden wird. Denn Gott lässt uns nicht aus seiner Hand fallen, er trägt uns, komme,was da mag. 

Zum heutigen Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Die Älteren dürfen gerne wieder einen Blick in die Sketch-Bibel werfen. 

Allen einen schönen Sonntag!

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die arme Witwe32. Sonntag im Jahreskreis, 07.11.2021

Zu beginn dieser Woche haben wir ein besonderes Fest gefeiert - Allerheiligen. An dem Tag denken wir besonders an Menschen, die im Glauben ein Vorbild gewesen sind. Wir denken da vermutlich an manche berühmte Heilige wie St. Martin oder St. Nikolaus oder die Hl. Maria. Aber es gibt noch viel mehr Menschen, die im Glauben ein Vorbild gewesen sind - ohen dass sie deswegen berühmt wurden. Vielleicht kennt ihr ja sogar in eurer Familie oder im Bekanntenkreis jemanden, wo ihr sagt: Der oder die hat den Glauben vorbildlich gelebt - ist irgendwie auch heilig (wobei wir eigentlich alle heilig sind, weil wir Kinder Gottes sind).

Im Evangelium lernen wir einen Menschen kennen, der auch Vorbild im Glauben ist - ohne berühmt zu sein. Es ist eine alte Witwe, die im Tempel ihren ganzen Besitz, zwei kleine Münzen, dem Herrn als Opfer darbringt. Jesus sieht das und vergleicht ihre Tat mit dem, was die Pharisaäer und Schriftgelehrten tun.

Sie halten sich für besonders fromm und gottesfürchtig, geben aber doch nur von ihrem Überfluss - ohne dass es ihnen auch nur ein bißchen weh tut... Man könnte sagen, dass es Schein-Heilige sind, die nur so tun, als wären sie fromm. Letztlich vertrauen sie Gott aber nicht.

Die alte Witwe hingegen gibt alles, was sie hat und vertraut sich voll und ganz Gott an. Sie ist sich sicher: Gott lässt mich nicht fallen, er liebt mich und wird für mich sorgen. Sie vertraut auf Gott. In den Augen Jesu ist sie eine Heilige, ein Vorbild für uns. Von den Schein-Heiligen aber sollten wir und fern halten und selbst auch nicht so werden.

Zum Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und auch ein kleines Bibelvideo. Für die Älteren gibt es wieder die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel

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IMG 329331. Sonntag im Jahreskreis, 31.10.2021

Heute erzählt uns das Evangelium wieder einmal von einer Begegnung Jesu mit einem Schriftgelehrten. Vor einigen Wochen haben wir schon einmal ein solches Gespräch verfolgen können. Da ging es darum, was wir tun müssen, um in den Himmel zu kommen. Heute geht es um die Frage, was denn das wichtigste Gebot ist. Im jüdischen Gesetz gibt es eine Vielzahl von Geboiten und Regeln, und wir kennen ja alle auch die 10 Gebote, die schon eine recht kleine Sammliung wichtiger Gebote sind. Aber kann man das noch weiter zusammenfassen? Kann man alle diese Gebote in einem einzigen wichtigsten Gebot zusammenfassen? 

Genau das wollte dieser Schriftgelehrte wissen. Und Jesus hatte tatsächlich eine gute Antwort für ihn. Er erinnert an einen Vers aus dem Alten Testament: Höre Israel, der Herr, unser Gott, der Herr ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Und Jesus ergänzt es um einen weiteren Vers: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Das ist das wichtigste Gebot, Wir nennen es manchmal auch das Doppelgebot der Liebe. Denn eigentlich könnten wir es auch in einem Wort zusammenfassen: Liebe! Darum geht es. Wenn ich ein Freund Gottes sein will, dann geht das, indem ich liebe: Gott, meinen Nächsten und mich selbst. 

Was das genau bedeuten kann, das könnt ihr im Bibelvideo sehen. Zum Evangelium gibt es auch wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Für die Älteren gibt es auch wieder eine Ausgabe der Sketch-Bibel

Allen einen schönen Sonntag!

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Jesus und Bartimaeus30. Sonntag im Jahreskreis, 24.10.2021

An diesem Sonntag hören wir im Evangelium von Bartimäus, einem blinden Mann, der am Stadttor von Jericho bettelt. Bartimäus ist schon lange Zeit blind. Er hat keine Arbeit, kein Dach über dem Kopf und ist darauf angewiesen, dass andere Menschen ihm Münzen zuwerfen. Er hat nichts als seinen Mantel, der ihn vor Regen schütz und mit dem er sich zudecken kann und eine Stock, auf den er sich stützen kann, der ihm beim Gehen Hindernisse zeigt und mit dem er Hunde vertreiben kann. Er sehnt sich danach, endlich sehen zu können.

Als Jesus vorbeikommt, ruft er laut nach ihm, immer lauter von Mal zu Mal. Zuerst wollen die Leute ihn den Mund verbieten, aber dann hört Jesus ihn und läßt ihn zu sich bringen. Welch ein Wunder! Da kommt der, der Menschen heilen kann, und Bartimäus darf zu ihm. Er freut sich, läßt alles stehen und liegen und geht zu Jesus. Er setzt seine ganze Hoffnung auf Jesu, der ihn heilen soll. Und das geschieht. Der Glaube des Bartimäus ist so groß, dass er wieder sehen kann und endlich die ganze Welt in ihrer Schönheit sehen kann. Überwältigt von diesem Glück entschließt er sich, Jesus zu folgen und wird einer seiner Jünger.

Bartimäus hat begriffen, worum es im Glauben geht. E weiß, dass er sich bei Gott nichts verdienen muß oder eine besondere Leistung erbringen muß ( wie es die Jünger am letzten Sonntag wohl dachten ). Nein, er hat begriffen, dass es darauf ankommt, sich ganz auf Gott einzulassen und sich seiner grenzenlosen Liebe anzuvertrauen. Deswegen läßt er alles stehen und liegen, was ihn daran hindert, zu Jesus zu gehen, seinen Manetel, seinen Stock, seinen guten Platz zum Betteln am Stadttor und auch die Münzen, die er schon bekommen hat. Er verlässt sich voll und ganz auf Jesus. 

Zu heutigen Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Ihr könnt euch auch wieder ein Bibelvideo zum Evangelium ansehen (und hier noch ein zweites Bibelvideo, etwas kürzer). Für die Großen gibt es hier einen Link zur Sketch-Bibel

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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IMG 323429. Sonntag im Jahreskreis, 17.10.2021

Im Evangelium des Sonntags hören wir von den beiden Aposteln Johannes und Jakobus, die mit Jesus unterwegs waren. Während Jesus sie auf die Geschehnisse in Jerusalem vorbereiten will, also auf sein Leiden und Sterben, sind sie mit ihren Gedanken woanders..

"Wir möchten gerne in deinem Reich die Plätze links und rechts neben deinem Thron haben". Das ist doch nicht zu fassen. Jesus spricht über schreckliche Dinge - und die beiden machen sich Gedanken über Ehrenplätze. Auch wenn Jesus ihnen zutraut, dass sie die schrecklichen Dinge, die da kommen werden, mittragen - irgendwie passt das nicht zusammen.

Und tatsächlich hat Jesus für die Jünger noch ein paar wichtige Hinweise, wie das mit dem Reich Gottes zu verstehen ist: Ehrenplätze gibt es nicht für die, die wichtig und mächtig ist (oder sich dafür halten), sondern höchstens für die, die sich zum Diener aller machen, die Mut zum Dienen (Demut) haben und daran mitwirken wollen, dass alle Menschen gut und glücklich leben können. Aber eigentlich gibt es im Reich Gottes gar keine Ränge und Ehrenplätze mehr - und wer danach schielt, ist auf dem falschen Weg. Denn auch Jesus ist nicht gekommen, um zu herrschen, sondern um zu dienen. Dem sollten wir nacheifern!

Zum Evangelium gibt es wieder ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und auch wieder ein selbst erstelltes Bibelvideo. Natürlich darf auch die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel nicht fehlen.

Allen einen schönen Sonntag!!

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IMG 333428. Sonntag im Jahreskreis, 10.10.2021

Was muß ich tun, um das ewige Leben zu erlangen? So fragt ein reicher Mann Jesus im Evangelium des Sonntags. Man könnte diese Frage auch übersetzen als "Was muß ich tun, um bei und mit Gott ganz glücklich zu sein?" oder vielleicht "Was muß ich tun, um in den Himmel zu kommen?"

Eine gute Frage. Vielleicht hast du dich das auch schon einmal gefragt. 

 

Jesus antwortet, dass es wichtig ist, die Gebote einzuhalten und danach zu leben. Das ist für den reichen Mann eine Selbstverständlichkeit, denn er ist ein frommer Jude, dem die Gebote heilig sind. Aber es ist ihm nicht genug. Er hat das Gefühl, dass das nicht reicht, um restlos bei und mit Gott glücklich zu sein. Und so will er wissen, ob er noch mehr tun kann, als die Gebote zu halten. 

Ich finde seine Frage beachtlich. Die Gesetze und die Gebote einzuhalten, das ist echt gut. Wer von uns könnte denn sagen, dass er oder sie sich immer an die Gebote und Vorschriften hält. Mal ehrlich!

Aber Jesus hat noch einen Vorschlag: Verkaufe deinen Besitz, schenk das Geld den Armen und folge mir nach! Das ist zu viel für den reichen Mann. Das kann er nicht. Denn damit sagt Jesus: Verlass dich ganz auf Gott. Gott hat dich lieb. Er wird für dich sorgen, vertraue darauf. Und genau das fällt dem reichen Mann schwer: Es ist schwer, alles Geld und alle Sicherheit aufzugeben. Nein, er kann und will sich nicht auf andere verlassen. Auch nicht auf Gott. Jesus ist darüber etwas traurig und muß feststellen, dass ein Kamel eher durchs Nadelöhr geht als dass ein Reicher in den Himmel kommt. (Übrigens ist das Nadelöhr in diesem Fall nicht das Loch einer Nähnadel, sondern vermutlich ein sehr kleines Tor in der Stadtmauer von Jerusalem, welches ziemlich niedrig ist und durch das ein Kamel nur mit größter Anstrengung und Verrenkung und ohne jegliches Gepäck durchpasst...schau dir dazu ein kleines Video an)*

Vielleicht geht es dir auch manchmal so wie dem reichen Mann! Kannst du etwas von deiner Sicherheit und deinem Reichtum aufgeben, dich auf andre ein- und verlassen, und aus dem Vertrauen leben, dass Gott dich liebt und für dich sorgt? Die Jünger Jesu mussten das auch lernen, als er sie zu zweit ausgesandt hatte, um den Menschen von Gott zu erzählen und nichts mitzunehmen (15. So i. Jk).

Aber wir dürfen immer wieder versuchen, dieses Loslassen zu lernen!! Einfach ausprobieren. Du kommst mit weniger aus, als du denkst!!

Zum Evangelium gibt es wieder ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und einen Vorschlag für einen Familiengottesdienst. Am Ende gibt es eine schöne Bastelanregung. 

Für die Älteren gibt es die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel

Einen schönen Sonntag!!

* es könnte übrigens auch sein, dass Jesus gar nicht von einem Kamel gesprochen hat, sondern von einem dicken Schiffstau, dass nicht durch ein Nadelöhr passt - letztlich kommt es aber aufs gleiche hinaus, denn das ist auch nicht möglich.

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27. Sonntag im Jahreskreis / Erntedank, 03.10.2021

ErntedankbildAn diesem Wochenende feiern wir das Erntedankfest! Erntedank in der Stadt? Da wird doch kaum geerntet, oder? Müssen wir nicht eher aufs Land fahren, um Erntedank zu feiern? Von einem Besuch auf dem Bauernhof zu Erntedank berichtet das folgende Video für Kinder.

Fast gleichzeitig ist am Montag auch der Gedenktag des Hl. Franz von Assisi. Das passt gut zusammen, denn es geht jedesmal um die Schöpfung und wie wir mit der Schöpfung umgehen.

Der Hl. Franz von Assisi fordert uns auf, die ganze Schöpfung als Gutes Werk Gottes zu begreifen und der Erntedanksonntag erinnert uns daran, mit der Schöpfung und ihren Gaben verantwortungsvoll umzugehen und dankbar zu sein.

Wofür möchtest du, möchtet ihr Gott Danke sagen?

Druckt doch einfach das Ausmalbild aus und schreibt es darauf. Wenn jeder ein Blatt ausfüllt, kommen so schnell viele Dinge zusammen, für die wir Gott Danke sagen können. Keine Idee?? Dann schau doch mal hier nach! Zum Erntedankfest passt auch die aktuelle Kinderkirchenzeitung

IMG 3325Im zweiten Teil des Evangelium des heutigen Sonntags geht es besonders um euch, um Kinder. Markus erzählt, wie die KInder zu Jesus kommen und er sie nicht wegschickt, wie seine Jünger es wollen. Er lässt sie zu sich kommen. Er stellt die Kinder sogar in den Mittelpunkt. Seine Freunde sollen sich an ihnen ein Beispiel nehmen, wie echtes Gottvertrauen aussehen kann. Und schließlich segnet er sie, so wie wir es ja auch zu verschiedenen Anlässen immer wieder tun... KInder sind Jesus wichtig! UNd Kinder sind auch in der Gemeinde wichtig. Wie heisst es in einem Lied: Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht's schief.. Hört doch hier mal rein!.

Zu diesem Evangelium gibt es wieder ein Ausmalbild und zwei Bibelvideos: Video 1 und Video 2

 

 

 Einen schönen Erntedanksonntag!!

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IMG 331026. Sonntag im Jahreskreis, 26.09.2021

"Was macht der denn da? Der kann doch nicht einfach so Menschen heilen oder Dämonen austreiben! Der gehört doch gar nicht zu uns, ist doch gar kein Jünger Jesu! Darf der das überhaupt? Jesus, sprich doch mal ein Machtwort und verbiete, dass der in deinem Namen Menschen heilt!" So haben die Jünger im Evangelium heute vielleicht mit Jesus gesprochen. Waren sie neidisch auf den Fremden, der anderen Gutes tut?

Wollten sie ihre eigene "Marke" schützen - nur wer Jünger Jesu ist, darf rechtmäßig heilen und Gutes tun? 

Wir wissen es nicht. Aber wir lesen, dass Jesus es nicht so sieht. Ihm ist es egal, ob der Fremde ein Jünger ist oder nicht. Hauptsache, er tut Gutes. Hauptsache, er hilft den Menschen. Hauptsache, er verhilft anderen zu einem Leben in Fülle, wie es die Bibel gerne schreibt. Es kommt nicht darauf an, ob sich jemand zu Jesus bekennt, sondern es kommt darauf an, was er oder sie tut. Das ist entscheidend. 

Das gilt auch heute noch. Wenn Menschen anderen Gutes tun, dann dürfen wir darüber froh sein. Dann ist es nicht so wichtig, ob er oder sie sich Christ nennt, ob er oder sie zur Gemeinde gehört oder zur Kirche kommt. Das ist zwar schön, aber für Jesus nicht entscheidend. Manchmal vergessen wir das, so wie es auch die Jünger vergessen haben. Gut, das Jesus uns heute wieder auf die richtige Spur setzt. 

Zum Evangelium des Sonntags gibt es wieder ein Ausmalbild, die KInderkirchenzeitung und die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel

Allen einen schönen Sonntag!!

 

25. Sonntag im Jahreskreis, 19.09.2021

Die Jünger sprechen im heutigen Evangelium darüber, wer von ihnen der Größte ist. Auch wir vergleichen uns manchmal mit anderen und schauen, wer der Größte, der Beste, der Klügste, der Schnellste oder sonst was Besonderes ist. Aber Jesus sagt den Jüngern damals und uns heute, dass es nicht wichtig ist, dass wir die Besten sind. Niemand muß immer der Erste oder Beste sein.

Jesus ist es wichtiger, dass wir ein Herz füreinander und für die Schwachen in der Welt haben. Wenn wir hinschauen, wo jemand Hilfe braucht und dann hingehen und helfen und uns kümmern, dann sind wir in Gottes Augen groß. Dann sind wir Freunde Jesu.

Zum heutigen Sonntag gibt es wieder ein Bibelvideo, ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Für die "Großen" gibt es die aktuelle Folge der Sketch-Bibel. 

Allen einen schönen Sonntag!!

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IMG 324024. Sonntag im Jahreskreis, 12.09.2021Die 

Ihr aber, für wen haltet ihr mich, fragt Jesus im Evangelium seine Jünger. Zuvor wollte er wissen, was denn die Leute so über ihn denken. 

Die Leute hatten ihr Erfahrung mit Jesus gemacht und es war eine besondere, begeisternde Erfahrung. Sie hielten Jesus für einen Propheten oder Johannes den Täufer. Jedenfalls für etwas Besonderes. 

Für die Jünger antwortet Petrus: Du bist der Messias, der Sohn Gottes. Was für ein Satz!

Denn das ist jemand ganz besonderes, ein von Gott Ausgewählter. Einer, den Gott zu den Menschen schickt. Einer, der uns erlösen soll. 

Jesus fragt aber auch dich: Wer bin ich für dich, in deinem Leben? Welchen Platz darf ich in deinem Leben haben? Vielleicht nimmstdu dir heute mal etwas Zeit für diese Frage. 

Zu diesem Sonntag gibt es ein Bibelvideo, ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Auch die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel ist wieder online.  

Allen einen schönen Sonntag!!

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Hände waschen22. Sonntag im Jahreskreis, 29.08.2021

Vor dem Essen - Hände waschen nicht vergessen!!  - habt ihr das auch schon mal von euren Eltern gehört - oder selbst euren Kindern eingeschärft? Gerade in den letzten Monaten haben wir stark aufs Händewaschen geachtet - in Pandemiezeiten ist das auch sehr wichtig, wie wir gelernt haben.

Die Pharisäer, die Jesus besuchen, ärgern sich darüber, dass seine Freunde sich nicht vor dem Essen gründlich die Hände waschen und somit unrein sind und damit auch sich selbst unrein machen. Sie befolgen nicht die Vorschriften des jüdischen Gesetzes und das regt die Pharisäer auf. Denn nur wer das tut, kann Gott wirklich begegnen. Ist vielleicht Jesus jemand, der sich nicht an die Vorschriften des jüdischen Gesetzes hält? Dann kann er auch nicht der Messias sein...

Aber Jesus dreht den Spieß um und klagt die Pharisäer an. Das was den Menschen "unrein" macht, sind nicht die Dinge, die er  - wenn auch mit dreckigen Händen - isst. Unrein macht ihn das, was aus seinem Herzen kommt und die Welt "unrein" macht, z.B: lügen oder stehlen oder betrügen oder neidisch sein oder schlecht über andere denken und reden oder ärgern. All diese Dinge führen dazu, dass unser Herz "unrein" wird. Und das ist eigentlich viel schlimmer als dreckige Hände... Jesus sagt, dass ein reines Herz mit guten Gedanken und Gefühlen wichtiger ist als gewaschene Hände.

Aber trotzdem haben eure Eltern natürlich recht: Vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen!! 

Zum heutigen Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Und für die Großen die neue Ausgabe der Sketch-Bibel. 

Allen eine schönen letzten Sommerferien-Sonntag!!

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Jesus stellt die Jünger vor eine Wahl21. Sonntag im Jahreskreis, 22.08.2021

Du hast die Wahl! - so könnte das Motto für diesen Sonntag lauten. Denn darum geht es in der 1. Lesung und im Evangelium. Josua stellt sein Volk vor die Wahl, sich für den HERRN zu entscheiden und IHM zu folgen, oder andere Götter anzubeten. Und auch Jesus stellt seine Jünger vor die Wahl, bei ihm zu bleiben und ihm zu folgen, ihm zu glauben, oder zu gehen. 

Diese Frage stellt Jesus uns auch heute: Willst du bei mir bleiben? Willst du zu mir gehören und meinem Wort vertrauen? Willst du so leben, wie ich es vorgemacht habe? Willst du dein Leben in Gottes Hand geben - oder dich nur auf dich und deine Leistungen verlassen? 

Keine leichte Wahl. Bei Jesus sind etliche Jünger weggegangen, weil sie das nicht konnten. Petrus aber sagte: "Wohin sollen wir gehen, Herr? Du hast Worte ewigen Lebens! Du tust uns gut. Bei dir spüren wir, dass es mehr gibt als Geld, Erfolg, Ruhm, Ansehen."

Zum heutigen Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung

Allen einen schönen Sonntag!

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IMG 320819. Sonntag im Jahreskreis, 08.08.2021

Auch an diesem Sonntag geht es noch einmal um das Brot. Nachdem wir letzten Sonntag schon gehört haben, dass Jesus sich selbst als das Brot des Lebens bezeichnet, geht es an diesem Sonntag noch einmal darum. Jesus wiederholt, dass er das lebendige Brot ist, das Brot des Lebens, und dass er vom Himmel kommt. Und Jesus verspricht seinen Zuhörern: Wer von diesem Brot ist, wird in Ewigkeit leben. 

Natürlich geht es nicht darum, Jesus zu essen - das wäre ja Quatsch. Aber was meint Jesus dann?

Ich denke, Jesus will damit sagen, dass er so wichtig für uns Menschen ist wie das Essen, das wir täglich zum Leben brauchen. Und er will nochmals klar stellen, dass er nicht irgendeiner ist, sondern wirklich von Gott in die Welt geschickt wurde, damit wir erkennen und lernen können, wie Gott ist. Wer auf Jesus hört, lernt, wie man gut leben kann. Und das zu lernen ist mindestens ebenso wichtig wie das Essen, das wir jeden Tag brauchen. Das ist nicht nur für Jesus eine Herzensangelegenheit, sondern auch für uns. Wenn wir Jesus in Herz einlassen, ihn mit ganzem Herzen aufnehme, dann leben wir für immer bei Gott. 

Zu diesem Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und einen Vorschlag für einen Gottesdienst in der Familie mit einer sehr schönen Brotgeschichte zum Lesen oder Erzählen. 

Im Evangelium erinnert Jesus daran, wie das Volk Israel in der Wüste von Gott mit dem Manna gespeist wurde. Wißt ihr noch, wie das war? Schaut euch doch einfach dazu das Bibelvideo an.

In der ersten Lesung wird vom Propheten Elia eine Geschichte erzählt, in der er in einer Situation, wo er einfach nicht mehr weiter kann, von Gott mit Brot gestärkt wird. Auch dazu habe ich ein kleines Video gefunden, das ihr euch hier anschauen könnt.

Allen einen schönen Sonntag!!

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IMG 319118. Sonntag im Jahreskreis, 01.08.2021

Im heutigen Evangelium geht es wieder ums Essen, genauer gesagt: ums Brot. Am letzten Sonntag haben wir gehört, wie Jesus 5000 Menschen satt gemacht hat. Die Menschen waren begeistert und wollten, dass Jesus ihnen immer zu essen gibt. Dann bräuchten sie nicht mehr einkaufen oder backen. Sie wollten ihn sogar zum König machen.

Aber Jesus kennt die Menschen genau. Sie kamen zu ihm, weil sie hofften, von ihm Essen zu bekommen. Aber Jesus möchte nicht, dass sie ihm nur deshalb nachfolgen.

Sie sollen erkennen, dass Gott ihn zu den Menschen geschickt hat. Er möchte, dass sie an ihn glauben. Das gilt auch für uns heute.

Jesus weiß, dass dein Körper Nahrung braucht. Aber er weiß auch, dass du noch mehr brauchst zum Leben. Du hast auch einen „Geist“ und eine „Seele“. Sie brauchen eine andere „Nahrung“: Liebe, gute Gedanken, Freundschaft, Aner- kennung.... Das möchte Jesus für dich. Deshalb lädt er dich ein: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern. Wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben."

Zu diesem Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und einen Vorschlag für einen Familiengottesdienst

Außerdem gibt es heute drei Video-LInks:

Für die Jüngeren erzählt ein Bauchredner mit seinem Raben die Geschichte von der Brotvermehrung und erklärt, was es mit dem "Brot des Lebens" aus sich hat. Einfach hier klicken!

Für die Älteren macht sich ein Kabarettist Gedanken über das "Brot des Lebens" in humorvoller Weise. Dafür hier klicken.

Und schießlich gibt es wieder eine Ausgabe der Sketch-Bibel. 

Allen einen schönen Sonntag!!

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Wunder der Brotvermehrung17. Sonntag im Jahreskreis, 25.07.2021

Es ist schon erstaunlich, aber in diesen Wochen geht es in den Sonntagsevangelien immer irgendwie ums Essen. Am letzten Sonntag hörten wir, dass die Jünger bei ihrer anstrengenden Verkündigungsreise zu zweit durch Galiläa so viel zu tun hatten, dass sie nicht genug Zeit fanden, um sich mal in Ruhe hinzusetzen und zu essen. Am heutigen Sonntag geht es wieder ums Essen. Dieses Mal fordert Jesus seine Jünger auf, den vielen Zuhörern, die ihm gefolgt sind, am Ende des Tages etwas zu Essen zu geben - anstatt sie wegzuschicken. Sie sollen Verantwortung für die Menschen übernehmen und er traut ihnen zu, diese Aufgabe zu bewältigen. Leider hat Jesus vergessen, dass er sie ja vorher in die Mission geschickt hatte (siehe 15. Sonntag), ohne Proviant mitzunehmen. Woher sollten sie also etwas zum Verteilen nehmen? 

Aber auch hier geht es darum, Vertrauen in Gott zu haben und aus diesem Vertrauen heraus das zu tun, was möglich ist. Und tatsächlich gelingt es ihnen mit Hilfe eines kleinen Jungen, der seinen Proviant teilt. 

Das Evangelium von heute möchte uns Mut machen, nicht nur auf das zu schauen, was wir nicht haben oder (noch) nicht können, sondern das zu nutzen, was wir haben und was wir können – auch wenn es scheinbar nur wenig ist. Dann geschieht manchmal so ein Wunder, wie es die Bibel heute erzählt. 

Zum Evangelium gibt es wieder ein Bibelvideo , ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und einen Vorschlag für einen Familiengottesdienst zuhause. 

Allen einen schönen Sonntag!

P.S: Schaut gerne nochmal hier in den Sonntagsimpulsen vom letzten Jahr rein (18. So im Jk.)! 

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16. Sonntag im Jahreskreis, 18.07.2021

"Ich war so beschäftigt, dass ich nicht einmal zum Essen gekommen bin". Haben eure Eltern das schon mal erzählt? Das sie so beschäftigt waren, dass sie über die Arbeit alles vergessen haben? So ähnlich ist es den Jüngern gegangen. Sie waren ja unterwegs und haben in Jesu Auftrag gepredigt, geheilt und Menschen geholfen. Und die Menschen kamen zu ihnen.

Nun, nach getaner Arbeit, kommen sie zurück zu Jesus und müssen sich erst einmal ausruhen.

Aber das ist gar nicht so leicht, denn die Leute wollen noch mehr von Jesus erzählt bekommen. Da hat Jesus die rettende Idee: weg von hier, mit dem Boot ans andere Ufer. Sofort geht's ins Boot und nach einiger Zeit kommen sie am anderen Ufer an. Jesus ermuntert die Jünger, sich nun auszuruhen, was sie sich nicht zweimal sagen lassen. Zu dem Evangelium findet ihr wieder ein Ausmalbild, die Kinderkirchenzeitung und Anregungen für einen Gottesdienst zuhause

Jetzt, kurz vor den Ferien, habt ihr bestimmt auch das Gefühl: ich brauch jetzt eine Pause! Ferien! Urlaub! Zum Glück ist es bald soweit. Allen eine schöne Sommerferienzeit!!

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IMG 312415. Sonntag im Jahreskreis, 11.07.2021

Jesus hat Freunde, mit denen er unterwegs ist. Wir nennen sie auch Jünger. Sie gehen quasi bei ihm in die Lehre und lernen von ih, über Gott zu sprechen, sich den Menschen zuzuwenden, Kranke zu heilen und böse Geister zu vertreiben. Denn es kommen viele Leute zu Jesus und alleine schafft er es oft nicht, sich allen Menschen zuzuwenden. Deshalb schickt er irgendwann auch seine Jünger aus, damit sie genau das tun, was sie beim ihm lernen. Davon erzählt das Evangelium an diesem Sonntag. Schaut auch hierzu doch gerne das Bibelvideo an.

Jesus schickt seine Freunde aber nicht alleine los. Er weiß, dass es zu zweit oft besser geht. Zu zweit kann man sich besser helfen, zu zweit ist es unterwegs nicht so langweilig, zu zweit kann man über das, was man erlebt, miteinander reden und zu zweit kann man sich auch mal trösten oder sich an jemandem  anlehnen und festhalten. Zu zweit geht vieles einfach besser. Das wusste auch Jesus schon. 

Aber Jesus schickte seine Freunde auch ohne Gepäck und ohne Proviant los. Das war für die Freunde bestimmt schwer. Aber sie sollten lernen, sich wirklich voll und ganz auf Gott zu verlassen, ihm zu vertrauen. "Wer Gott, dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut" - so heisst es auch in einem alten Kirchenlied. Und die Freunde haben sich auf dieses Experiment eingelassen. Ein paar Gedanken dazu gibt es auch im Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause

Überleg doch mal selbst: Vertraust du auch Gott, dass er dich begleitet und auf dich aufpasst? Redet doch mal darüber, wenn ihr euch den Bibelfilm angeschaut habt.

Und natürlich gibt es wieder die Kinderkirchenzeitung und ein Ausmalbild zum Sonntagsevangelium.

Allen einen schönen Sonntag!!

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Jesus in Nazareth

 

14. Sonntag im Jahreskreis, 04.07.2021

Aus dem kann doch nichts geworden sein, der war doch einer von uns! so reagieren die Bewohner von Nazaret, als Jesus in ihrer Synagoge predigt und ihnen von seinem Auftrag, seiner Sendung erzählt. So etwas gibt es heute auch noch. Wir meinen manchmal, einen anderen genau zu kennen und haben dann ein Vorurteil: "Der ist doch immer zu spät gekommen - aus dem kann doch nichts werden", "der hat doch immer nur Streit angefangen - der kann doch kein Streitschlichter werden", "der war doch früher immer so faul - der kann doch keinen guten Beruf erlernt haben" und so weiter. Ganz schnell haben wir manchmal Vorurteile - und dann stecken wir eine/n anderen in eine Schublade, aus der wir ihn/sie nicht mehr rauslassen - egal ob er/sie eigentlich ganz anders ist. Ist erst einmal eine Schublade gefunden,  machen wir uns leider nicht mehr auf, den/die andere/n wirklich kennenzulernen. Das ist schade, denn so verpassen wir es, einen Menschen neu kennenzulernen.  

 

Jesus hat das damals auch erlebt - die Leute haben sie nicht die Mühe gemacht, ihn und seine Botschaft neu kennenzulernen. sie meinten, ihn schon gut genug zu kennen. Sie haben nicht an ihn und seine Sendung geglaubt und deswegen ist er schnell weitergezogen - bei solchen Leuten konnte er einfach nichts werden. Schaut euch doch dazu das neue Bibelvideo an. Es gibt auch wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung

Allen einen schönen Sonntag!!

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Talita kum!13. Sonntag im Jahreskreis, 27.06.2021

Es gibt in unserer Sprache ein Sprichwort: Der Glaube kann Berge versetzen! Das bedeutet: Wenn man fest an etwas oder an einen Menschen glaubt, d.h. vertraut, dann wird sogar etwas möglich, was man sich nicht vorstellen kann. Im Evangelium des heutigen Sonntags geht es gleich zweimal um diese Kraft des Glaubens, die zwar keine Berge versetzt, aber Menschen wieder gesund und lebendig macht: eine jahrelang krank gewesene Frau und ein 12jähriges Mädchen. Schaut euch dazu das neue BIbelvideo an!

 

 

Der Glaube der Menschen daran, dass Jesus helfen kann und die Kraft, die von Jesus ausgeht, bringen Rettung und Heil! Das ist die Botschaft dieses Sonntags. Das erlebte die kranke Frau und das erlebt auch der Synagogenvorsteher Jairus im Evangelium. Habt ihr auch schon mal erlebt, dass das Vertrauen in einen Menschen, aber auch das Vertrauen in Gott, Dinge zum Guten verändert hat. Vielleicht sprecht ihr miteinander darüber. 

Zu dem Evangelium gibt es auch wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Viel Freude beim Ausmalen und Lesen!! Und weil es Sonntag ist, darf natürlich eine Anregung für den Gottesdienst zuhause nicht fehlen. 

Für die Älteren gibt es hier die Sketch-Bibel

Allen einen schönen Sonntag!!

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Jesus und der Seesturm
12. Sonntag im Jahreskreis, 20.06.2021

Hattest du schon mal Angst? Bestimmt gibt es etwas, wovor du dich fürchtest. Vielleicht vor Spinnen? Oder Schlangen? Oder vor der Dunkelheit? Vor einer ansteckenden Krankheit? Angst hat jeder von uns immer wieder mal. Angst gehört zum Leben dazu. Aber manchmal können wir auch unsere Angst überwinden - wenn wir zum Beispiel jemanden neben uns haben, der uns begleitet, wenn jemand uns durch die richtigen Worte oder Taten die Angst nimmt oder wenn wir durch ausprobieren sogar wissen, was wir bei einer bestimmten Angst tun können ( z.B: ein Licht anschalten...) Im Evangelium heute geht es auch um Angst, die Angst der Jünger vor dem Sturm...

Sie sind mit Jesus auf dem See unterwegs, als ein großer Sturm aufzieht und das Boot zu kentern droht. Sie werden mit der Situation nicht fertig und haben Angst, unterzugehe. Bis sie schließlich Jesus, der eingeschlafen war, wecken... Schaut euch doch einfach das Bibelvideo zu diesem Sonntag an. Vielleicht sprecht ihr miteinander in der Familie darüber, was euch Angst macht und was euch hilft, mit der Angst umzugehen. Für die Jünger waren es Jesu Worte und Taten, die ihre Angst vertrieben haben...

Zum Evangelium gibt es auch wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung aus Freiburg. Auch gibt es wieder einen Vorschlag für einen Gottesdienst zum Thema "Auf Jesus vertrauen!" 

Und für die Älteren gibt es auch die aktuelle Ausgabe der Sketch-Bibel. 

Allen einen schönen Sonntag!!

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Gleichnis vom Senfkorn11. Sonntag im Jahreskreis, 13.06.2021

"Alles muß klein beginnen,..." Kennt ihr dieses KInderlied von Gerd Schöne? Es handelt vom Wachsen und das alles, was ist, klein anfängt, aber dann immer größer wird. Hört und seht es euch hier an und macht einfach mit!! 

Im Evangelium dieses Sonntags geht es auch darum, dass etwas klein anfängt und immer größer wird. Jesus redet vom Reich Gottes und vergleicht es mit einem Senfkorn. Es ist kleiner als 1mm, und nachdem es gesät wurde, wächst es zu einer großen Pflanze heran, die über 3m groß wird, Schatten spendet und sogar Platz bietet, dass Vögel darin nisten können: Hier könnt ihr ein Video sehen, in dem das Gleichnis erzählt wird. 

Das Reich Gottes ist das Himmelreich - und Jesus sagt, dass es schon jetzt mitten unter uns zu wachsen beginnt. Überall da, wo wir gut zueinander sind, gerecht zueinander, uns gegenseitig helfen, da wächst das Reich Gottes und wird immer etwas größer. Nach und nach merken wir vielleicht sogar, dass sich die Welt immer mehr verändert zu einem Ort, an dem es allen Menschen gut geht. Überlegt doch einmal, was ihr dazu beitragen könntet, damit das Reich Gottes immer größer wird und erzählt euch gegenseitig davon! Aber zum wachsen braucht es nicht nur die Pflege des Gärtners oder des Bauern. Es braucht auch Sonne und Regen. Das können wir nicht machen. Das kommt von Gott. Und auch das Reich Gottes wächst nicht nur durch unser Zutun, sondern auch durch die Kraft Gottes in der Welt. Und auch dann , wenn es uns mal nicht gelingt, gut zueinander zu sein, dürfen wir trotzdem darauf vertrauen, dass das Reich Gottes weiter wächst. Das ist gut zu wissen!

Heute gibt es wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Für die Älteren gibt es auch die passende Ausgabe der Sketch-Bibel. 

Allen einen schönen Sonntag!!

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Jesus und seine Verwandten10. Sonntag im Jahreskreis, 06.06.2021

Jesus hat viel zu tun. Er hat sogar soviel zu tun, dass er keine Zeit mehr zum Essen hat. Das habt ihr selbst bestimmt auch schon einmal erlebt: Ihr wolltet mit Papa und Mama spielen oder ihnen etwas erzählen. Aber die haben keine Zeit. Ihr habt da natürlich ein paar Tricks auf Lager. Man kann ein bisschen herumnörgeln. Oder man kann laut werden. Irgendwann hören Papa und Mama dann zu. Manchmal werden sie auch ärgerlich.

Bei Jesus ist das ähnlich. Nur kommen seine Mutter und seine Brüder zu ihm.

Sie machen sich Sorgen um ihn. Sie denken: Wer soviel für andere Menschen tut und nicht mehr an sich denkt, der muss verrückt sein. Sie wollen ihn unbedingt beschützen - mit allen Mitteln.
Ihre Sorge ist berechtigt. Denn auch andere finden das, was Jesus tut, nicht richtig. Wer so viele Menschen anzieht, kann gefährlich sein. Sie glauben, Jesus führe Böses im Schilde.

Aber Jesus zeigt es allen: Wer Kranke gesund macht und den Menschen Gutes tut, kann nicht Böse sein. Das müssen die lernen, die behaupten, Jesus wäre schlecht.

Und wer Gutes tut, kann damit nicht einfach aufhören, bloß weil Feierabend ist. Wenn jemand in Not ist, kann man ihn nicht wegschicken. Das ist ganz und gar nicht verrückt. Die Mutter von Jesus und seine Brüder müssen lernen, dass Jesus ihnen nicht gehört.

Genau so ist es manchmal bei Euch auch. Manchmal müssen Mama und Papa wirklich etwas erledigen, was wichtig für andere Menschen ist. Wenn sie fertig sind, dann sollen sie wieder Zeit für Euch haben - ganz ohne Nörgelei. (Dr. Werner Kleine) 

(gefunden auf der Seite für Kinder und Familien des Erzbistums Köln: https://www.erzbistum-koeln.de/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/familie_und_kinder/glauben_leben/familienliturgie/ausmalbilder_und_textseiten/lesejahr_b/10_so.html)  

Zu diesem Evangelium gibt es heute wieder ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung. Es gibt auch ein Bibelvideo mit Lego-Figuren. Der Text ist aber in Wiener Dialekt gesprochen, so dass es nicht ganz leicht zu verstehen ist. 

Und natürlich gibt es auch wieder eine Folge der Sketch-Bibel für die Älteren. 

Schließlich gibt es auch noch Anregungen für einen Gottesdienst zuhause

Allen einen schönen Sonntag!

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Dreifaltigkeit

Dreifaltigkeitssonntag, 30.05.2021

In diesen Tagen gibt es ein besonderes Fest im Kalender der Kirche nach dem anderen. Gerade eben haben wir Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert, nun steht wieder ein besonderer Sonntag an: der Dreifaltigkeitssonntag. Im Evangelium hören wir, wie Jesus seine Jünger in die Welt schickt und ihnen den Auntragbar mitgibt, den Menschen von Gott zu erzählen und sie zu taufen - und zwar im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes... Da haben wir sie, die "Heiligste Dreifaltigkeit"!

Der Gedanke von der Dreifaltigkeit ist wirklich nicht leicht zu fassen, denn er bedeutet ja, dass wir an einen Gott glauben, der in drei verschiedenen Personen für uns da ist. Hierzu gibt es für zu einen ein Erklärvideo für ältere Kinder/Jugendliche , dass ihr euch hier anschauen könnt. Für jüngere KInder ist dieses Video geeigneter.

Zu diesem Fest gibt es auch wieder ein Ausmalbild zum Evangelium, die Kinderkirchenzeitung und einen Vorschlag für einen Familiengottesdienst. Dieser ist zwar auch vom letzten Jahr, enthält aber eine schöne Katechese zur Dreifaltigkeit. Zur Dreifaltigkeit habe ich noch ein zweites Ausmalbild, auf dem ihr sogar ein Beispiel entdecken könnt, wie man die Dreifaltigkeit erklären könnte... Lesenwert ist auch das Heft "Bonikids", in dem es um die Dreifaltigkeit geht.

Und für die Erwachsenen gibt es zwei Ausgaben der Sketch Bibel: eine zur Dreifaltigkeit und eine zur Auffiorderung Jesu an die Jünger, allen Menschen von Gott zu erzählen und sie zu taufen: Geht in alle Welt!

Allen einen schönen Sonntag!!

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 IMG 2953Pfingsten, 23./24.5.2021

Es ist Pfingsten. Seit Ostern sind 50 Tage vergangen. In der Lesung hören wir heute von einem neuen Aufbruch, den die Jünger Jesu wagen. Nach so vielen Tagen fassen sie endlich den Mut, rauszugehen. Sie fangen an, wieder von Jesus zu erzählen. Denn sie spüren, dass sie nicht allein sind. Jesus hat ihnen ja einen anderen "Beistand" versprochen. Das ist der Heilige Geist, er gibt den Jüngern Kraft und Mut. Vielleicht kennt auch ihr das auch, ...

... dass euch manchmal der Mut fehlt oder die Kraft, etwas zu tun. Ihr denkt vielleicht, das schaff ich nicht. So wird es den Jüngern auch gegangen sein. Aber dann kommt plötzlich, wie aus heiterem Himmel, neue Energie. Vielleicht weil mir jemand seine Hilfe anbietet, vielleicht weil jemand sagt, du schaffst das schon! Und dann klappt es. Als Christen sagen wir dann: da wirkt der Heilige Geist, die Kraft Gottes!   

Zu Pfingsten gibt es wieder ein kleines Bibelvideo und auch einen Gottesdienstvorschlag für Familien mit Kindern. Auch das Ausmalbild zu Pfingsten darf natürlich nicht fehlen, ebensowenig die Kinderkirchenzeitung.

Auf unserer Bistumshomepage gibt es eine Rubrik Glaubenswissen. Dort findet ihr für den Feiertag Pfingsten eine kurze Erklärung, ein Gebet und ein Rezept zum Nachkochen. 

Und für die Erwachsenen hier der Pfingstbeitrag der Sketch-Bibel

Frohe Pfingsten!!

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Wahl des Mathias7. Ostersonntag, 16.5.2021

Wir befinden uns in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Die Freunde und Freundinnen von Jesus sind allein in Jerusalem und wissen noch nicht genau, wie es weiter gehen soll. Zwar hat Jesus für sie gebetet und ihnen einen Beistand versprochen, doch davon ist noch nichts zu spüren. Und es muss ja geklärt werden, wer anstelle von Judas Iskariot die Runde der 12 Apostel vervollständigt. Also kommen sie zusammen, um zu beten - so wie Jesus es ihnen immer wieder vorgemacht hat. Im Bibelvideo könnt ihr (in der Mitte) sehen, wie das damals vielleicht war. 

Im Evangelium hören wir heute von einem Gebet Jesu für seine Freunde. Er betet für sie und vertraut sie seinem Vater, Gott, an. Er betet, dass sie weiter mit ihm verbunden bleiben, trotz der Probleme, die vielleicht auf sie zu kommen. Dass sie den Glauben nicht verlieren und treu im Glauben bleiben. Es ist ein Gebet, das auch heute ganz gut passt... Im Vorschlag für einen Familiengottesdienst geht es um dieses Gebet und um das Gebet allgemein.

Wie immer, gibt es auch ein Ausmalbild und die aktuelle Ausgabe der Kinderkirchenzeitung

Und für die, die mehr zum Evangelium wissen wollen, geht es hier zur Sketch-Bibel

Allen einen schönen Sonntag!!

 

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Freunde6. Ostersonntag, 9.5.2021 (Muttertag)

Im Evangelium dieses Sonntags setzt Jesus die Rede vom letzten Sonntag fort. Jesus bezeichnet seine Jünger, also auch uns, als Freunde. Jesus will unser Freund sein. Ich glaube, das ist das einzige Mal bei Jesus, dass er von Freundschaft spricht.

Es ist schön, Freunde zu haben. Wenn in der Schule oder im Kindergarten jemand zu dir kommt und dich fragt: "Willst du mein Freund /meine Freundin sein?", dann ist das ganz toll, oder. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran. Bei einem Freund bzw. einer Freundin fühlt man sich gut. Man erzählt sich alles und hat keine Geheimnisse voreinander. Man geht zusammen durch dick und dünn und unternimmt viel zusammen. Freunde zu haben, echte Freunde, das ist wichtig. 

Jesus ging mit seinen Freunden damals auch durch dick und dünn. SIe haben viel zusammen erlebt, Schönes und manchmal auch weniger Schönes. Oft haben sie zusammengesessen und Jesus hat ihnen viel erzählt, über Gott und über das Leben. So ist das bei Freunden:  Feunde arbeiten zusammen, Freunde besprechen alles zusammen, Freunde halten zusammen, Freunde haben keine Geheimnisse voreinander, Freunde haben sich lieb. Und manchmal tun Freunde füreinander alles. Auch Jesus. Deswegen hat Jesus zu seinen Freunden gesagt: "Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde dahingeht." Genau das hat Jesus für uns getan und uns seine Liebe gezeigt. Und wenn wir die anderen Menschen lieben und ihnen Gutes tun, dann kann man daran erkennen, dass wir Freunde von Jesus sind.
Freundschaften muss man aber auch pflegen, etwas dafür tun, damit sie nicht auseinanderbrechen. Dazu gehört auch, miteinander Zeit zu verbringen. Zeit mit Jesus verbringen können wir, indem wir z.B. zum Gottesdienst oder zur Kinderkirche kommen, in der Bibel lesen, mit Jesus im Gebet sprechen oder immer wieder mal an Jesus denken. Vielleicht fallen euch ja noch weitere Ideen ein, wie ihr Zeit mit Jesus verbringen könnt!

Zum heutigen Sonntag gibt es wieder ein Ausmalbild und die neueste Ausgabe der KInderkirchenzeitung. Einen Vorschlag für einen Familiengottesdienst zuhause (mit einer Bastelanregung für den Muttertag!) findet ihr hier.

Eine Geschichte aus der Bibel, die von einer besonderen Freundschaft erzählt, ist die von David und Jonathan im Alten Testament. Ihr könnt sie euch hier anschauen. Und für die Erwachsenen gibt es eine neue Folge der Sketch-Bibel. 

Allen einen schönen Sonntag und den Müttern und Großmüttern einen schönen Muttertag. 

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Der Winzer5. Ostersonntag, 2.5.2021

Wisst ihr, was ein Winzer, ein Weinstock und eine Rebe ist? Bei uns im Norden findet man selten Weinstöcke, also die Pflanzen, an denen im Herbst die Weintrauben hängen. Aber am Eingang unserer Grundschule wächst auch ein Weinstock, an dem jetzt wieder die ersten Blätter wachsen. Anhand eines Weinstocks erklärt Jesus seinen Freunden im heutigen Evangelium, wie er mit ihnen verbunden sein möchte und welche Rolle Gott dabei spielt. Schaut euch doch einfach dazu das neue Bibelvideo an!

Ihr könnt euch auch wieder ein Ausmalbild ausdrucken und die aktuelle Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg lesen. Auch gibt es wieder einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause

Für die Erwachsenen gibt es hier das Sketch-Bibel-Video zum Evangelium vom Weinstock und den Rebzweigen. 

Einen schönen Sonntag!!

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Jesus, der gute Hirte4. Ostersonntag, 25.4.2021

Wie soll man eigentlich Gottes Liebe den Menschen erklären? Jesus gebraucht dafür Bilder und Gleichnisse, die die Menschen leichter verstehen. Im Evangelium vom Sonntag sagt Jesus: Ich bin der gute Hirte. Egal, was auch passiert, ich bin für euch da. Ich sorge für euch. Ich zeige euch, wo ihr satt werdet. Ich beschütze euch und begleite euch. 

So ist auch Gott zu uns: Gott ist immer für uns da, egal wo wir sind. Gott zeigt uns, wie unser Leben gut wird und er hält seine schützende Hand über uns. Das ist doch wunderbar, oder? 

Übrigens, wusstest ihr, dass das Wort "Pastor" nichts anderes bedeutet als Hirte? 

Zum Sonntagsevangelium gibt es wieder ein Bibelvideo (aus dem letzten Jahr), ein Ausmalbild und die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg.  Einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause gibt es hier.

Allen einen schönen Sonntag!

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Jesus isst vor seinen Juengern3. Ostersonntag, 18.04.2021

Jesus lebt! Das können die Jünger immer noch nicht begreifen. So ähnlich wie vergangene Woche im Evangelium vom zweifelnden Thomas kommt Jesus zu seinen Jüngern, die sich immer noch ängstlich zurückgezogen haben. Zwar haben sie Jesus schon mehrfach getroffen und erzählen sich davon, aber so recht verstehen und glauben können sie es immer noch nicht. Sie sind zwar Augen-zeugen der Auferstehung, aber noch keine Glaubens-zeugen. Erst also Jesus sich Ihnen deutlich zeigt, dass er keine Geist ist, wird ihre anfängliche Freude zur Glaubensgewißheit.

Sie brauchten noch einen Beweis. Selig, die nicht sehen und doch glauben - sagt Jesus auch heute wieder zu uns. Wichtig ist aber das Ende des Evangeliums: Wenn wir an die Auferstehung glauben, dann werden wir zu Zeugen und können die Frohe Botschaft in die Welt tragen. Das ist unser Auftrag!

Zum Evangelium gibt es wieder ein neues Bibelvideo, ein Ausmalbild und die Sonntagsausgabe der Kinderkirchenzeitung

Darüber hinaus gibt es hier die neueste Ausgabe der Sketch Bibel und einen Familienimpuls für zuhause. 

Allen einen schönen Sonntag!

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Jesus und Thomas2. Ostersonntag, 11.04.2021

Jesus lebt! Das geht doch gar nicht. Wer tot ist, kann nicht einfach wieder leben. Das haben auch die Freunde von Jesus gedacht. Aber sie sehen Jesus, sie hören ihn, sie lernen: Gott ist stärker als der Tod!

Einer von den Freunden Jesu war nicht dabei. Von ihm hören wir im Evaangelium. Es ist Thomas, den man auch den „Zwilling“ nannte. Er kann nicht glauben, was die anderem ihm erzählen. Bestimmt wollen sie ihn auf den Arm nehmen. Er glaubt nur, was er mit den eigenen Augen gesehen und mit seinen Händen angefasst hat. Das ist sicher!

Und dann kommt Jesus wieder zu seinen Freunden. Er spricht Thomas direkt an. Thomas darf ihn berühren. Er darf mit seinen Fingern spüren und nachsehen: Jesus war tot und lebt wieder. Jetzt hat er den Beweis.

Manchmal wünschen auch wir uns einen echten Beweis. Einen Beweis, dass Jesus lebt und bei uns ist. Einen Beweis, dass er uns hört, wenn wir im Gebet mit ihm sprechen. Deshalb sagt Jesus: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Gut, dass Johannes aufgeschrieben hat, was Thomas, der Zweifler, erlebt hat. Er hat den Beweis für uns alle erhalten. Es ist genauso, wie wenn ihr zu Hause erzählt, was ihr erlebt habt, auch wenn Vater und Mutter nicht dabei waren. Und so, wie sie euch glauben, können wir Johannes und Thomas glauben: Jesus lebt!

Zum Evangelium gibt es wieder ein selbst gemachtes Bibelvideo, ein Ausmalbild und die Sonntagsausgabe der Kinderkirchenzeitung

Für die Erwachsenen gibt es auch die aktuelle Folge der Sketch Bibel

Allen einen schönen 2.Ostersonntag! Vielleicht klappt es ja an diesem Wochenende mit dem Osterspaziergang. 

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Jesus am KreuzKarfreitag, 02.04.2021

Am Karfreitag erinnern wir uns an den Kreuzweg Jesu und an seinen Tod auf dem Hügel Golgotha vor den Toren der Stadt Jerusalem. Jesus geht seinen Weg konsequent bis zum Ende und vertraut darauf, dass er in Gottes Hand ist. Er nimmt in Kauf, dass er verurteilt wird und sterben wird, um seine Mission zu erfüllen: ein Zeichen für die Liebe zu geben, die sogar bereit ist, bis in den Tod zu gehen.

Schaut euch hier ein Bibelvideo an, welches den Kreuzweg Jesu nacherzählt. Ein Ausmalbild gibt es hier. Ihr könnt die kleinen Bilder ausmalen und ausschneiden und dann zu einem Leporello zusammenfügen, welches den Kreuzweg nacherzählt.  

Schaut auch noch mal in die Kirchenkirchenzeitung rein mit dem Beitrag für Karfreitag. Den Link findet ihr beim Gründonnerstag!

Einen gesegneten Tag!

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Im Garten Gethsemane
Gründonnerstag, 01.04.2021

Jesus feiert mit seinen Freunden das letzte Abendmahl und wäscht ihnen vorher die Füße. Angst und Abschied liegen in der Luft. Aber Jesus erweist seinen Freunden einen letzten Dienst und gibt ihnen etwas, was ihnen für die Zukunft Kraft und Stärke geben soll: Brot und Wein als Zeichen seiner Liebe und seiner Hingabe. Hier gibt es wieder ein Bibelvideo zum Evangelium des Gründonnerstag, aus der Sicht des Apostels Petrus. Außerdem gibt es hier wieder ein Ausmalbild. 

Die Kinderkirchenzeitung hat eine Sonderausgabe für die Karwoche zusammengestellt, welche ihr hier ansehen oder auch herunterladen könnt. 

Wie Petrus die Geschehnisse im Garten Gethesemane erlebt hat, erzählt er in einem weiteren Bibelvideo. Schaut es euch hier an

Euch einen guten Tag!

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Jesus zieht in Jerusalem einPalmsonntag, 28.03.2021

Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! So singen wir in einem Lied, welches vom Palmsonntag erzählt. Die Menschen in Jerusalem begrüßen Jesus wie einen König. Sie rollen vor ihm einen Teppich aus ( aus ihren Kleidern) und sie wedeln mit grünen Palmzweigen. Hier gibt es einen kleinen Film, der von Jesu Einzug in Jerusalem erzählt (und für die Erwachsenen die Palmsonntagsausgabe der Sketchbibel). 

Mit Teppich und Palmzweigen wurden früher Könige begrüßt - nur: Jesus kommt nicht daher wie ein König. Er reitet auf einem Esel, hat keine Krone, keine Rüstung und auch kein Geld. Jesus ist ein ganz anderer König als die Könige, die wir kennen. Und sein Königreich ist auch ganz anders - es ist ein Königreich der Liebe und der Barmherzigkeit, das Platz hat für alle Menchen. Das ist ein guter Ort - das wussten die Menschen damals schon und deshalb freuten sie sich so sehr. Und auch wir dürfen uns freuen, denn Jesus will auch bei uns ankommen - in unserem Herzen, damit auch wir von ihm und seiner Liebe ganz erfüllt werden.

Zum Palmsonntag gibt es hier wieder ein Ausmalbild zu Palmsonntag. Und hier findet ihr einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause zum Palmsonntag. 

Allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Karwoche!

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Vom Weizenkorn 5. Fastensonntag im Lesejahr B, 21.03.2021

Das Weizenkorn muss sterben – so beginnt ein Kirchenlied, das wir in der Karwoche singen (Gotteslob 210). Auch Jesus erzählt heute im Evangelium vom Weizenkorn. Und davon, dass ein Weizenkorn in der Erde vergehen muss, damit eine neue Pflanze daraus wachsen kann: „Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ Das können die Zuhörer gut nachvollziehen, denn sie wissen ja, wie das mit dem Säen so läuft.  

Aber Jesus meint damit sich selbst, weil er weiß, dass er in Jerusalem sterben wird. Das hat er seinen Freunden immer wieder gesagt. Wenn Jesus im Evangelium vom Weizenkorn spricht, geht es um ihn. Damit spricht Jesus von seinem Tod, und auch von seiner Auferstehung. Nach dem Tod kommt neues Leben, Leben in Fülle. Sein Leben und sein Sterben hat reiche Frucht für uns alle gebracht.

Aber Jesus spricht nicht nur über sich. Jesus vergleicht auch uns mit dem Weizenkorn: Wenn wir unser Leben für andere Menschen zur Verfügung stellen, uns hergeben, den Menschen helfen, dann wird unser Leben zum Segen für andere, dann bringen auch wir reiche Frucht. 

Für den heutigen Sonntag habe ich ein Video gefunden, welches die Geschichte vom Weizenkorn erzählt. Ihr könnt es euch hier anschauen. Natürlich gibt es auch wieder ein Ausmalbild, die aktuelle Ausgabe der Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg und einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause aus Visbek.

Aus dem Bistum Magdeburg gibt es hier einen Beitrag zum heutigen Misereor-Sonntag von der Arbeitsstelle für Jugendpastoral: Teilen macht glücklich und bringt reiche Frucht! Sehenswert!!

Allen einen schönen Sonntag!!

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 4. Fastensonntag im Lesejahr B, 14.03.2021Jesus und Nikodemus

Juchu!! Es ist Halbzeit! Wir haben schon mehr als die Hälfte der Fastenzeit hinter uns und das Osterfest rückt immer näher. Wir können uns freuen. Deswegen heisst der Sonntag heute auch „Laetare“ – das ist Lateinisch und heisst: „sich freuen!“ 3 Wochen bleiben noch auf unserem Weg der Umkehr.

Da hören wir heute im Evangelium von einem nächtlichen Gespräch: Nikodemus, 

ein einflußreicher Pharisäer in Jerusalem, ist auf Jesus aufmerksam geworden und möchte mehr über ihn und von ihm wissen. Also besucht er ihn nachts, um ihm Fragen zu stellen. Schaut euch hier das neue Bibelvideo dazu an. (Hier für die Erwachsenen hier die entsprechende Version der Sketch-Bibel) 

Letztlich geht es um die Frage: Wie komme ich eigentlich in den Himmel? Der Pharisäer Nikodemus kennt sich ja gut aus und weiß viel von den Gesetzen und Geboten, die man befolgen muß. Je mehr wir uns an die Gebote halten, desto eher kommen wir Schritt für Schritt dem Himmel näher. So dachte Nikodemus, und wenn wir ehrlich sind, denken wir doch auch heute noch: Mit all meinen guten Taten und wenn ich mich an die Gebote und Gesetze halte, dann erklimme ich immer eine weitere Stufe auf dem Weg zum Himmel, oder? 

Aber Jesus bringt Nikodemus auf einen anderen Weg: Wenn ich in den Himmel kommen will, dann muß ich „neu werden“: ich darf (immer wieder) neu anfangen, mein Leben auf Jesus auszurichten und ihm zu vertrauen, ich darf mich von Jesus leiten und lenken lassen. Ich darf auf Jesus, das Licht, schauen –  und dann führt er mich zum Himmel. 

Denn Jesus ist in die Welt gekommen, um uns zu retten. Und wenn wir an ihn glauben, dann verspricht uns Gott das Leben in Fülle, also den Himmel. Und wenn wir an ihn glauben, dann können wir sogar selbst zum Licht für andere werden, ihr Leben hell und froh machen…
Das ist doch ein guter und ermutigender Gedanke zum 4. Fastensonntag! Zum Umkehren und neu anfangen ist es ja nie zu spät! 

Zum Evangelium gibt es noch ein Ausmalbild , die  Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg und einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause, der das Thema Jesus, das Licht aufgreift.

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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Jesus räumt auf

 

3. Fastensonntag im Lesejahr B, 07.03.2021 

An diesem Sonntag heisst es Ordnung schaffen und Aufräumen. Ihr habt es bestimmt schon öfter gehört: „Du musst jetzt aber dringend mal dein Zimmer aufräumen“, sagen die Eltern manchmal. „Man findet ja gar nichts mehr!“ Aufräumen ist anstrengend, aber auch ganz wichtig, sonst findet man die wichtigen Dinge gar nicht mehr wieder oder kommt einfach nicht mehr durch.

Jesus räumt auch auf: im Tempel in Jerusalem. Warum? 

Da sieht es aus wie auf einem großen Markt. Überall sind Händler, die Geld wechseln, Opfertiere und Opfergaben verkaufen. Denn die vielen Pilger, die von weit her kommen, können ihre Opfergaben nicht mitbringen. Sie kaufen dort die Opfergaben. Sie glauben: wenn wir etwas kaufen und zum Altar bringen, wird es Gott gefallen. Dann sorgt er dafür, dass es uns gut geht.

Als Jesus das sieht, wird er wütend und zornig. Er vertreibt die Händler und wirft ihre Tische um. Der Tempel soll doch ein Ort des Gebetes sein, und nicht des Handels. Jesus sagt: Ihr könnt Gottes Liebe nicht kaufen! Sie wird euch geschenkt. Öffnet eure Herzen, nicht euren Geldbeutel!

Fastenzeit ist Aufräumzeit. Nicht nur für das Zimmer oder die Wohnung, sondern vor allem Zeit, um das ‚Herz’ auf zu räumen, bei dir selbst aufzuräumen: alles wegzulassen, was unnötig und belastend ist. Frei zu werden für das, was wirklich wichtig ist. 

Zu dem Evangelium gibt es wieder die Möglichkeit, sich ein Bibelvideo aus der Reihe "Kindern die Bibel erzählt" anzuschauen, die Kinderkirchenzeitung des Erzbistums Freiburg zu lesen oder ein Ausmalbild herunterzuladen. Auch auf dem YouTub-Kanal unserer Gemeinde gibt es ein selbst erstelltes Video zum Evangelium. 

Für einen Hausgottesdienst gibt es hier eine Anregung aus der Gemeinde St. Vitus in Visbek bei Cloppenburg: 

Schönen Sonntag !!

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Verklaerung2. Fastensonntag im Lesejahr B, 28.2.2021

Wir haben den 2. Fastensonntag. Letzten Sonntag ging es in die Wüste, an diesem Sonntag auf einen Berg. Sowohl in der ersten Lesung wie auch im Evangelium. Wüsten und Berge sind ganz besondere Ort, an denen man ganz besondere Erfahrungen machen kann. Gotteserfahrungen.

Für viele Menschen sind Berge Orte, an denen sie Gott ganz nahe sind. Davon erzählt heute die Bibel:

Bei Abraham ist es eine schwierige Geschichte. Gott prüft Abrahams Vertrauen und fordert ihn auf, auf einen Berg zu steigen und seinen eigenen Sohn Gott zu opfern. Es ist schwer zu verstehen, warum Gott einen solchen Beweis fordert. Aber Abraham vertraut Gott und geht mit seinem Sohn Isaak auf den Berg. Dort machen beide eine besondere Gotteserfahrung. Denn gerade, als Abraham das Opfer vollbringen will, geht Gott dazwischen und lässt es nicht zu. Gott lobt Abraham für sein Vertrauen und verspricht ihm seinen Segen und Nachkommen wie Sand am Meer. Und Isaak? Er war sicherlich zu Tode erschreckt, aber auch er erfährt, dass Gott einen nicht im Stich lässt, sonderndafür sorgt, dass es uns gut ergeht. Schaut euch hier das Bibelvideo zu Geschichte von Abraham und Isaak an.

Bei Jesus und seinen Jüngern ist es etwas anders. Sie steigen eigentlich nur auf den Berg, um zu beten. Aber dann passiert das, was wir Verklärung nennen ( hier dazu für die Erwachsenen wieder der aktuelle Sketch Bibel Beitrag). Ihnen wird so richtig klar, wer Jesus ist, nämlich Gottes Sohn. Sie sehen Jesu buchstäblich in einem neuen Licht. Das muß wunderbar gewesen sein. Sie wollten gerne auf dem Berg Tabor bleiben, wo sie Jesus in seiner Herrlichkeit als Sohn Gottes gesehen haben. „So kann es gerne bleiben.“ Und deswegen wollen sie ein paar Hütten bauen, damit sie dieses tolle Gefühl möglichst lange haben können. Das kennen wir ja auch, das wir etwas Tolles möglichst lange genießen wollen. Schaut euch hier das Bibelvideo zur Geschichte von der Verklärung Jesu an. 

Aber nicht mit Jesus. Für ihn und auch für seine Jünger geht es wieder runter vom Berg, in den Alltag. Aber etwas nehmen sie mit: sie haben Jesus in einem anderen Licht gesehen. Und sie haben Gott gehört. Dieses Licht , diese Klarheit nehmen sie mit zurück – und damit verändert sich vielleicht auch ihr Leben. Vielleicht müssen auch wir öfter die Welt in einem neuen Licht sehen, mit den Augen Gottes. Und nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen. Vielleicht hören wir dann auch, wie Gott zu jedem Menschen sagt: Dies ist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, an denen ich meine Freude habe. Lasst uns das In den nächsten Wochen bis Ostern versuchen, die Welt und die Menschen mit den Augen Gottes zu sehen!!

Zu diesem Sonntag könnt ihr hier die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg lesen,

ein Ausmalbild herunterladen oder euch von dem

Entwuf für einen Familiengottesdienst zuhause aus dem Bistum Hildesheim anregen lassen.

 

Allen einen schönen Sonntag!! 

 

 


Noah und der regenbogen

1. Fastensonntag im Lesejahr B, 21.02.2021

An diesem Sonntag ist der erste Fastensonntag. Am Aschermittwoch begann die Fastenzeit. 40 Tage lang wird sie dauern. 40 Tage, denn die Sonntage zählen nicht mit :-). 40 Tage blieb Jesus nach seiner Taufe in der Wüste, 40 Tage und Nächte ließ es Gott in der Geschichte von der Sintflut regnen. Beide Geschichten gehören zu diesem Sonntag.

Die 40 Tage in der Wüste waren für Jesus eine Zeit der Versuchung und Prüfung, aber auch eine Zeit, um sich auf seine neue Aufgabe vorzubereiten (hier dazu für die Erwachsenen ein Beitrag aus der Reihe Die Sketch-Bibel“) Er will und wird den Menschen das Reich Gottes verkünden, nicht nur in Worten, sondern auch in Taten, wie wir an den letzten Sonntagen schon gesehen haben. Manchmal ist es vor einer neuen Aufgabe wichtig, sich zu besinnen und sich auf das, was da kommt, vorzubereiten. Jesus ging gestärkt aus dieser Zeit heraus und war erfüllt von seiner neuen Aufgabe: Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Das ist seine Botschaft und das ist auch die Botschaft für die Fastenzeit. Wir denken da an oft weniger Süßigkeiten, weniger Fernsehen oder Video, weniger Streit, weniger Handy / Smartphone.  Aber eigentlich geht es nicht nur ums Verzichten, sondern auch um mehr: mehr Zeit für mich, für die Familie, für Gott, fürs Beten, fürs miteinander spielen, fürs miteinander reden, - da fällt euch bestimmt noch etwas ein. Überlegt doch einfach mal in der Familie, was das noch sein könnte!! Anregungen zur Gestaltung der Fastenzeit gibt es auch hierAuch die Kinderkirchenzeitung enthält ein paar Anregungen für die Fastenzeit.  

Der 40 Tage dauernde Regen der Sintflut war auch eine sehr lange Zeit. Gott wollte nach dem Regen auch etwas Neues beginnen, die Erde sollte wie neu sein und alle Lebewesen, Menschen und Tiere, bekamen die Chance auf einen Neubeginn. Es war fast wie eine neue Schöpfung. Und Noah war Gottes Helfer, der mit der Arche den Grundstein für diesen Neuanfang gelegt hat. Und der Regenbogen ist Gottes Zeichen, dass er uns immer wieder einen Neuanfang ermöglicht, dass er bei uns bleibt und uns begleitet, ja dass er uns vertraut, dass wir aus unseren Möglichkeiten etwas Gutes machen. 

Zu der Geschichte von Noah gibt es hier wieder ein kleines Bibelvideo und einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause. Dazu gibt es ein Ausmalbild und eine Anregung zum Basteln eines Regenbogens als Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. 

Allen einen gesegneten Beginn der Fastenzeit!

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6. Sonntag im Jahreskreis B, 14.02.2021 - Karnevalssonntag - Valentinstag

An diesem Sonntag hören wir im Evangelium wieder eine Heilungsgeschichte. Dieses Mal geht es um einen Menschen, der an Ausatz erkrankt ist. Aussatz, oder auch Lepra, ist eine sehr ansteckende Krankheit. Betroffene leiden oft an offenen Wunden und mussten sich in der Zeit Jesu von allen anderen fernhalten, um niemanden anzustecken. Oft wurden sie aus ihren Dörfern verstoßen, weil die Menschen Angst vor ihnen hatten. Schaut euch dazu doch gerne das heutige Bibelvideo an, welches die Geschichte des Evangeliums etwas ausführlicher erzählt. 

-Jesus hat keine Angst vor dem Aussätzigen. Er sieht seine Not, seine Einsamkeit, Er heilt ihn und bringt ihn dadurch wieder zurück in die Gemeinschaft. Das ist gut so, denn ausgeschlossen sein ist eine schlimme Erfahrung. Niemand sollte ausgeschlossen werden, weder aufgrund einer Krankheit noch aufgrund der Hautfarbe, der Religion, des Aussehens oder anderer Gründe. Wir alle brauchen die Gemeinschaft.

Zum Evangelium gibt es auch wieder die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg und ein Ausmalbild

KARNEVAL!! 

Ja, an diesem Sonntag ist auch das Karnevalswochenende. Leider fallen viele Karnevalsfeiern in diesem Jahr aus und auch in der Schule oder in der Kita wird Karneval nicht oder viel kleiner gefeiert als sonst. Ihr könnt aber trotzdem auch zuhause Karneval feiern. Dazu gibt es hier ein paar Anregungen. Schaut einfach mal rein und macht euch an die Vorbereitung! Viel Spaß! Hl. Valentin

 

 

 

VALENTINSTAG!

Und schließlich ist heute auch noch der Gedenktag für den hl.Valentin.  Ihr wißt nicht, wer der Hl.Valentin war? Schaut euch hier ein kurzes Erklärvideo an. 

Der Valentinstag ist der Tag, an dem sich Menschen, die sich lieben und gern haben, mit einer kleinen (oder großen) Überraschung eine Freude machen. Nicht nur frisch verliebte Liebespaare, sondern auch Eltern und Kinder oder Menschen, die schon lange zusammen sind. Am Ende des Vorschlags für einen Gottesdienst zum Valentinstag  gibt es eine schöne Bastelanregung für den Valentinstag. Schaut mal nach, ihr braucht dazu nur etwas feste Pappe und rote Wolle!! Und hier gibt es eine Bastelanregung für einen Valentinswürfel, mit dem ihr euch verschiedene Komplimente machen könnt. Viel Freude beim Basteln!

Übrigens, herzlichen Glückwunsch an alle Valentins zum Namenstag an diesem Sonntag! 

 

Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus5. Sonntag im Jahreskreis B, 07.02.2021

Mit den Händen kann man vieles machen: schreiben, malen, basteln, bauen... und andere berühren. Durch Corona vermissen wir gerade das Letzte zur Zeit sehr: jemandem die Hand geben, jemanden streicheln, und auch das Segnen z.B: in der Kirche muß zur Zeit ohne Berührung auskommen. Dabei sind Berührungen doch sooo wichtig, denn sie tun uns gut, trösten uns oder leisten sogar einen Beitrag zur Gesundwerdung. Auch im Evangelium dieses Sonntags geht es um Berührung: Jesus berührt die kranke Schwiegermutter des Petrus und heilt sie - ohne weitere Worte. Ihr könnt euch dazu wieder ein Bibelvideo anschauen, welches diese Geschichte aus der Sicht des Petrus erzählt. Und es gibt dazu auch wieder ein Ausmalbild zum Evangelium

Im Vorschlag für den Familiengottesdienst geht es auch um Berührungen und wie wichtig und wertvoll sie sind. Dazu noch eine Anregung von mir: Überlegt doch einmal, was wir mit unseren Händen alles tun können: Unsere Hände können wir für schöne und weniger schöne Dinge gebrauchen, für gute und schlechte Sachen. Vielleicht nehmt ihr euch einmal vor, genau hinzuschauen, was ihr mit euren Händen macht und darauf zu achten, wirklich nur Gutes mit den Händen zu tun. 

Einen anderen Gedanken nimmt die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg auf. Dort geht es um das, was Jesus nach all dem Trubel macht. Nämlich sich eine Auszeit nehmen und die Stille suchen. Zwar haben wir Corona-bedingt zur Zeit mehr Ruhe als wir vielleicht haben wollen, aber dennoch beschäftigen uns viele Gedanken. Um auch innerlich zur Ruhe zu kommen, gibt es da eine schöne Anregung!

Allen einen schönen Sonntag!!

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4. Sonntag im Jahreskreis B, 31.1.2021

Was ist denn in dich gefahren?“, so fragen Mama oder Papa vielleicht manchmal, wenn du - über was auch immer – ausgerastet bist und so richtig wütend tobst. „Du bist ja gar nicht mehr du selbst!“

Die Menschen zur Lebenszeit Jesu stellten sich das damals so ähnlich vor, wenn Menschen krank waren oder sich anders verhielten, als es üblich war: Sie waren in ihrer Vorstellung nicht mehr ‚sie selbst’, sondern ‚ein anderer hatte von ihnen Besitz ergriffen’.

Das Evangelium dieses Sonntags spielt in einer Synagoge. Das war der Ort des Gebetes, so ähnlich wie unsere Kirche. Jesus liest aus der Hl. Schrift vor und erklärt sie den Menschen. Aber er macht es anders als die Schriftgelehrten. 

 Er spricht so, dass die Leute merken: in der Begegnung mit Jesus wird die Liebe Gottes spürbar. In seinen Worten und in seinen Taten. Jesus geht es darum, dass sich die Menschen der Liebe Gottes öffnen. Das merken sie auch und fragen sich, was ist das für ein Mensch? Sie spüren, dass er viel mehr ist als ein Gesetzeshüter oder Lehrer – er ist Gottes Sohn selber, Gottes Liebe, die zu uns Menschen kommt.

Das erlebt auch der kranke Mann in der Synagoge: Wo Jesus zu den Menschen kommt, da hat das Böse, das uns von Gott trennt, keine Macht mehr!

Zum heutigen Evangelium gibt es wieder ein Bibelvideo,

einen Vorschlag für einen Gottesdienst, in dem es auch darum geht, wer dieser Jesus ist,

die Kinderkirchenzeitung für diesen Sonntag,

und ein Ausmalbild zum Evangelium.

 

Allen einen gesegneten Sonntag und den Schülerinnen und Schülern erholsame Halbjahresferien!!

 

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Jona 3. Sonntag im Jahreskreis B, 24.1.2021

Manchmal passiert es uns, dass wir Dinge tun müssen, die wir gar nicht einsehen. Widerwillig tun wir manches dann doch. Aber Freude haben wir daran nicht wirklich, ganz gleich, wie die Sache ausgeht.

Manchmal tun wir Dinge auch nur, damit Ruhe ist und wir dann anschließend wenigstens das machen könne, worauf wir Lust haben. So ähnlich geht es auch dem Propheten Jona, von dem wir heute in der ersten Lesung hören. Die Geschichte von Jona könnt ihr hier im Bibelvideo anschauen.

 

Der Prophet Jona sollte den Menschen eine Ninive eine Botschaft Gottes verkünden. Das war keine Frohe Botschaft. Aber die Leute aus Ninive haben die Botschaft gehört und sie haben sich geändert, sind umgekehrt und haben so das Unheil abgewendet. Auch Jesus sucht Menschen, die ihm helfen, die Frohe Botschaft  zu verkünden, die Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen. Damals und auch heute. Wie er das damals gemacht hat, könnt Ihr euch hier ansehen. Dazu gibt es auch wieder ein Ausmalbild. Aber Jesus sucht auch heute noch Menschen, die ihm helfen. Dich und mich! Darum geht es auch im Vorschlag für den Gottesdienst. Und passend dazu gibt es auch wieder die aktuelle Kinderkirchenzeitung

 

Allen einen gesegneten Sonntag!

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IMG 19592. Sonntag im Jahreskreis B, 17.1.2021

Wenn ich bei meinem Namen gerufen werde, ist das eigentlich ganz schön. Da ist jemand, der kennt mich. Da ist jemand, der ist an mir interessiert. Das ist jemand, der möchte etwas von mir. Natürlich werde ich manchmal auch gerufen, wenn ich Mist gebaut habe. Dannvielleicht sogar mit besonderem Nachdruck.

Beim Namen gerufen werden - darum geht es heute auch in den Lesungen. Menschen werden gerufen. Gott ruft den kleinen Samuel in seinen Dienst als Prophet und Jesus ruft Andreas, Simon, Johannes und Jakobus, um ihm zu folgen und mit ihm durchs Land zu ziehen. 

So wie damals ruft Gott auch immer noch Menschen, ihm zu folgen. Hast du seinen Ruf vielleicht auch schon gehört? Um Gottes Stimme hören zu können, muß man sich etwas vorbereiten. Wie? schau dir doch mal im Bibelvideo an, was Samuel über seine eigene Berufung erzählt. Da findest du einen Hinweis!!

Zum Evangelium von der Berufung der Jünger gibt es ein AusmalbildEs zeigt, wie Jesus die neuen Jünger einlädt, einen Tag mit ihm zu verbringen, um den kennenzulernen, der sie gerufen hat. Dabei schauen sie auch, wie er lebt. Das tun wir ja auch manchmal. Wenn wir jemanden kennenlernen und der oder die kommt zu Besuch, dann zeigen wir auch, wie wir wohnen, damit unser Gast einen guten Eindruck von uns gewinnt.  Auch für diesen Sonntag gibt es wieder die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg. Viel Spaß beim Lesen!

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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Taufe JesuTaufe des Herrn, 10.01.2021

Unser Jahr ist schon ein paar Tage alt und auch das Weihnachtsfest liegt schon eine Weile zurück. Und dennoch feiern wir bis heute Weihnachten.

Wir konnten bis heute jedem, dem wir begegneten, ein „Gesegnetes Weihnachtsfest“ wünschen. Viele sagen leider ab dem 27.12: „Wünsche frohe Weihnachten gehabt zu haben!“… und denen müsste man antworten: „Wieso? Wir haben doch noch Weihnachten!“ Aber heute ist es denn wirklich so weit - mit dem heutigen Tag endet der Weihnachtsfestkreis, die besondere Zeit, und wir gehen in den Alltag über. Das Fest, das wir heute feiern, heißt „Taufe des Herrn“ - und wir machen einen großen Sprung in der Zeit: eben noch ging es um Jesus als Baby in der Krippe, und heute schauen wir auf den erwachsenen Jesus.

 

Erinnert ihr euch noch an eure eigene Taufe? Wer als Baby getauft wurde, muss es sich vielleicht nich mal erzählen lassen. Die Taufe ist ein ganz besonderes Ereignis. Es ist quasi die Pforte, durch die wir gehen müssen, um in die große Familie der Christen aufgenommen zu werden. Deswegen ist in unserer Pfarrkirche St.Marien das Taufbecken am Eingang der Kirche zu finden, denn durch die Taufe haben wir Zugang zur Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden. Die Taufe Jesu war auch ein ganz besonderes Ereignis - für Jesus selbst aber auch für seine Umgebung. Davon erzählt das Bibelvideo, welches ihr euch hier ansehen könnt. Zum Evangelium passt auch das Ausmalbild. Wer zuhause einen Gottesdienst feiern möchte, findet hier eine Gottesdienstvorlage aus dem Bistum Hildesheim. Und schließlich gibt es noch die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg.

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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Im Anfang war das Wort2. Sonntag nach Weihnachten , 03.01.2021

Am 2. Sonntag nach Weihnachten hören wir ein Evangelium, in dem es viel um Worte geht, bzw. um das eine Wort Gottes. Wir machen ja manchmal viele Worte und reden dabei oft auch überflüssiges Zeug. Manchmal verändern Worte aber auch die Welt. Wenn ich z.B. jemanden frage: "Willst du mein Freund sein?" und der andere sagt: "Ja!", dann ist etwas Neues, eine Freundschaft entstanden, die es vorher noch nicht gab. Oder wenn ich zu jemandem sage: "Ich verzeihe dir." Auch dann entsteht etwas Neues. 

Gott hat zu Beginn der Schöpfung gesagt: Es werde! Und dadurch hat er die Welt geschaffen. Gottes Wort ist also etwas ganz Besonderes. Sein Wort bringt Leben, Licht und Liebe in die Welt. So wie Jesus Leben, Licht und Liebe in die Welt gebracht hat. Deswegen sprechen wir manchmal von Jesus als das "menschgewordene Wort Gottes" - und das feiern wir auch wieder an diesem zweiten Sonntag nach Weihnachten. 

Der Evangelist Johannes beginnt sein Evangelium mit einer Rede über das Wort Gottes. Das hört sich beim Lesen etwas kompliziert an. Deswegen habe ich dazu einen kleinen Film gemacht, damit das Evangelium leichter zu verstehen ist. Schaut euch den Film hier an! Zum Evangelium gibt es auch noch ein Ausmalbild zum Ausdrucken!

Gute Worte sind manchmal wie ein Segen für uns. Darum geht es auch in dem  Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause. 

Und schließlich könnt ihr euch die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg für diesen Sonntag auch noch anschauen. Am Ende gibt es eine schöne kreative Idee zur Gestaltung eines Glück- und Segen-Glases, mit guten Worten für alle Lebenslagen. Das passt noch ganz gut zum Jahresbeginn!! ALso ran ans Basteln!! 

Einen schönen Sonntag!!

wünscht euch Johannes Gebbe