St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

 

Jesus und Thomas2. Ostersonntag, 11.04.2021

Jesus lebt! Das geht doch gar nicht. Wer tot ist, kann nicht einfach wieder leben. Das haben auch die Freunde von Jesus gedacht. Aber sie sehen Jesus, sie hören ihn, sie lernen: Gott ist stärker als der Tod!

Einer von den Freunden Jesu war nicht dabei. Von ihm hören wir im Evaangelium. Es ist Thomas, den man auch den „Zwilling“ nannte. Er kann nicht glauben, was die anderem ihm erzählen. Bestimmt wollen sie ihn auf den Arm nehmen. Er glaubt nur, was er mit den eigenen Augen gesehen und mit seinen Händen angefasst hat. Das ist sicher!

 

Und dann kommt Jesus wieder zu seinen Freunden. Er spricht Thomas direkt an. Thomas darf ihn berühren. Er darf mit seinen Fingern spüren und nachsehen: Jesus war tot und lebt wieder. Jetzt hat er den Beweis.

Manchmal wünschen auch wir uns einen echten Beweis. Einen Beweis, dass Jesus lebt und bei uns ist. Einen Beweis, dass er uns hört, wenn wir im Gebet mit ihm sprechen. Deshalb sagt Jesus: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Gut, dass Johannes aufgeschrieben hat, was Thomas, der Zweifler, erlebt hat. Er hat den Beweis für uns alle erhalten. Es ist genauso, wie wenn ihr zu Hause erzählt, was ihr erlebt habt, auch wenn Vater und Mutter nicht dabei waren. Und so, wie sie euch glauben, können wir Johannes und Thomas glauben: Jesus lebt!

Zum Evangelium gibt es wieder ein selbst gemachtes Bibelvideo, ein Ausmalbild und die Sonntagsausgabe der Kinderkirchenzeitung

Für die Erwachsenen gibt es auch die aktuelle Folge der Sketch Bibel

Allen einen schönen 2.Ostersonntag! Vielleicht klappt es ja an diesem Wochenende mit dem Osterspaziergang. 

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Jesus am KreuzKarfreitag, 02.04.2021

Am Karfreitag erinnern wir uns an den Kreuzweg Jesu und an seinen Tod auf dem Hügel Golgotha vor den Toren der Stadt Jerusalem. Jesus geht seinen Weg konsequent bis zum Ende und vertraut darauf, dass er in Gottes Hand ist. Er nimmt in Kauf, dass er verurteilt wird und sterben wird, um seine Mission zu erfüllen: ein Zeichen für die Liebe zu geben, die sogar bereit ist, bis in den Tod zu gehen.

Schaut euch hier ein Bibelvideo an, welches den Kreuzweg Jesu nacherzählt. Ein Ausmalbild gibt es hier. Ihr könnt die kleinen Bilder ausmalen und ausschneiden und dann zu einem Leporello zusammenfügen, welches den Kreuzweg nacherzählt.  

Schaut auch noch mal in die Kirchenkirchenzeitung rein mit dem Beitrag für Karfreitag. Den Link findet ihr beim Gründonnerstag!

Einen gesegneten Tag!

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Im Garten Gethsemane
Gründonnerstag, 01.04.2021

Jesus feiert mit seinen Freunden das letzte Abendmahl und wäscht ihnen vorher die Füße. Angst und Abschied liegen in der Luft. Aber Jesus erweist seinen Freunden einen letzten Dienst und gibt ihnen etwas, was ihnen für die Zukunft Kraft und Stärke geben soll: Brot und Wein als Zeichen seiner Liebe und seiner Hingabe. Hier gibt es wieder ein Bibelvideo zum Evangelium des Gründonnerstag, aus der Sicht des Apostels Petrus. Außerdem gibt es hier wieder ein Ausmalbild. 

Die Kinderkirchenzeitung hat eine Sonderausgabe für die Karwoche zusammengestellt, welche ihr hier ansehen oder auch herunterladen könnt. 

Wie Petrus die Geschehnisse im Garten Gethesemane erlebt hat, erzählt er in einem weiteren Bibelvideo. Schaut es euch hier an

Euch einen guten Tag!

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Jesus zieht in Jerusalem einPalmsonntag, 28.03.2021

Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! So singen wir in einem Lied, welches vom Palmsonntag erzählt. Die Menschen in Jerusalem begrüßen Jesus wie einen König. Sie rollen vor ihm einen Teppich aus ( aus ihren Kleidern) und sie wedeln mit grünen Palmzweigen. Hier gibt es einen kleinen Film, der von Jesu Einzug in Jerusalem erzählt (und für die Erwachsenen die Palmsonntagsausgabe der Sketchbibel). 

Mit Teppich und Palmzweigen wurden früher Könige begrüßt - nur: Jesus kommt nicht daher wie ein König. Er reitet auf einem Esel, hat keine Krone, keine Rüstung und auch kein Geld. Jesus ist ein ganz anderer König als die Könige, die wir kennen. Und sein Königreich ist auch ganz anders - es ist ein Königreich der Liebe und der Barmherzigkeit, das Platz hat für alle Menchen. Das ist ein guter Ort - das wussten die Menschen damals schon und deshalb freuten sie sich so sehr. Und auch wir dürfen uns freuen, denn Jesus will auch bei uns ankommen - in unserem Herzen, damit auch wir von ihm und seiner Liebe ganz erfüllt werden.

Zum Palmsonntag gibt es hier wieder ein Ausmalbild zu Palmsonntag. Und hier findet ihr einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause zum Palmsonntag. 

Allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Karwoche!

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Vom Weizenkorn 5. Fastensonntag im Lesejahr B, 21.03.2021

Das Weizenkorn muss sterben – so beginnt ein Kirchenlied, das wir in der Karwoche singen (Gotteslob 210). Auch Jesus erzählt heute im Evangelium vom Weizenkorn. Und davon, dass ein Weizenkorn in der Erde vergehen muss, damit eine neue Pflanze daraus wachsen kann: „Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ Das können die Zuhörer gut nachvollziehen, denn sie wissen ja, wie das mit dem Säen so läuft.  

Aber Jesus meint damit sich selbst, weil er weiß, dass er in Jerusalem sterben wird. Das hat er seinen Freunden immer wieder gesagt. Wenn Jesus im Evangelium vom Weizenkorn spricht, geht es um ihn. Damit spricht Jesus von seinem Tod, und auch von seiner Auferstehung. Nach dem Tod kommt neues Leben, Leben in Fülle. Sein Leben und sein Sterben hat reiche Frucht für uns alle gebracht.

Aber Jesus spricht nicht nur über sich. Jesus vergleicht auch uns mit dem Weizenkorn: Wenn wir unser Leben für andere Menschen zur Verfügung stellen, uns hergeben, den Menschen helfen, dann wird unser Leben zum Segen für andere, dann bringen auch wir reiche Frucht. 

Für den heutigen Sonntag habe ich ein Video gefunden, welches die Geschichte vom Weizenkorn erzählt. Ihr könnt es euch hier anschauen. Natürlich gibt es auch wieder ein Ausmalbild, die aktuelle Ausgabe der Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg und einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause aus Visbek.

Aus dem Bistum Magdeburg gibt es hier einen Beitrag zum heutigen Misereor-Sonntag von der Arbeitsstelle für Jugendpastoral: Teilen macht glücklich und bringt reiche Frucht! Sehenswert!!

Allen einen schönen Sonntag!!

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 4. Fastensonntag im Lesejahr B, 14.03.2021Jesus und Nikodemus

Juchu!! Es ist Halbzeit! Wir haben schon mehr als die Hälfte der Fastenzeit hinter uns und das Osterfest rückt immer näher. Wir können uns freuen. Deswegen heisst der Sonntag heute auch „Laetare“ – das ist Lateinisch und heisst: „sich freuen!“ 3 Wochen bleiben noch auf unserem Weg der Umkehr.

Da hören wir heute im Evangelium von einem nächtlichen Gespräch: Nikodemus, 

ein einflußreicher Pharisäer in Jerusalem, ist auf Jesus aufmerksam geworden und möchte mehr über ihn und von ihm wissen. Also besucht er ihn nachts, um ihm Fragen zu stellen. Schaut euch hier das neue Bibelvideo dazu an. (Hier für die Erwachsenen hier die entsprechende Version der Sketch-Bibel) 

Letztlich geht es um die Frage: Wie komme ich eigentlich in den Himmel? Der Pharisäer Nikodemus kennt sich ja gut aus und weiß viel von den Gesetzen und Geboten, die man befolgen muß. Je mehr wir uns an die Gebote halten, desto eher kommen wir Schritt für Schritt dem Himmel näher. So dachte Nikodemus, und wenn wir ehrlich sind, denken wir doch auch heute noch: Mit all meinen guten Taten und wenn ich mich an die Gebote und Gesetze halte, dann erklimme ich immer eine weitere Stufe auf dem Weg zum Himmel, oder? 

Aber Jesus bringt Nikodemus auf einen anderen Weg: Wenn ich in den Himmel kommen will, dann muß ich „neu werden“: ich darf (immer wieder) neu anfangen, mein Leben auf Jesus auszurichten und ihm zu vertrauen, ich darf mich von Jesus leiten und lenken lassen. Ich darf auf Jesus, das Licht, schauen –  und dann führt er mich zum Himmel. 

Denn Jesus ist in die Welt gekommen, um uns zu retten. Und wenn wir an ihn glauben, dann verspricht uns Gott das Leben in Fülle, also den Himmel. Und wenn wir an ihn glauben, dann können wir sogar selbst zum Licht für andere werden, ihr Leben hell und froh machen…
Das ist doch ein guter und ermutigender Gedanke zum 4. Fastensonntag! Zum Umkehren und neu anfangen ist es ja nie zu spät! 

Zum Evangelium gibt es noch ein Ausmalbild , die  Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg und einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause, der das Thema Jesus, das Licht aufgreift.

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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Jesus räumt auf

 

3. Fastensonntag im Lesejahr B, 07.03.2021 

An diesem Sonntag heisst es Ordnung schaffen und Aufräumen. Ihr habt es bestimmt schon öfter gehört: „Du musst jetzt aber dringend mal dein Zimmer aufräumen“, sagen die Eltern manchmal. „Man findet ja gar nichts mehr!“ Aufräumen ist anstrengend, aber auch ganz wichtig, sonst findet man die wichtigen Dinge gar nicht mehr wieder oder kommt einfach nicht mehr durch.

Jesus räumt auch auf: im Tempel in Jerusalem. Warum? 

Da sieht es aus wie auf einem großen Markt. Überall sind Händler, die Geld wechseln, Opfertiere und Opfergaben verkaufen. Denn die vielen Pilger, die von weit her kommen, können ihre Opfergaben nicht mitbringen. Sie kaufen dort die Opfergaben. Sie glauben: wenn wir etwas kaufen und zum Altar bringen, wird es Gott gefallen. Dann sorgt er dafür, dass es uns gut geht.

Als Jesus das sieht, wird er wütend und zornig. Er vertreibt die Händler und wirft ihre Tische um. Der Tempel soll doch ein Ort des Gebetes sein, und nicht des Handels. Jesus sagt: Ihr könnt Gottes Liebe nicht kaufen! Sie wird euch geschenkt. Öffnet eure Herzen, nicht euren Geldbeutel!

Fastenzeit ist Aufräumzeit. Nicht nur für das Zimmer oder die Wohnung, sondern vor allem Zeit, um das ‚Herz’ auf zu räumen, bei dir selbst aufzuräumen: alles wegzulassen, was unnötig und belastend ist. Frei zu werden für das, was wirklich wichtig ist. 

Zu dem Evangelium gibt es wieder die Möglichkeit, sich ein Bibelvideo aus der Reihe "Kindern die Bibel erzählt" anzuschauen, die Kinderkirchenzeitung des Erzbistums Freiburg zu lesen oder ein Ausmalbild herunterzuladen. Auch auf dem YouTub-Kanal unserer Gemeinde gibt es ein selbst erstelltes Video zum Evangelium. 

Für einen Hausgottesdienst gibt es hier eine Anregung aus der Gemeinde St. Vitus in Visbek bei Cloppenburg: 

Schönen Sonntag !!

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Verklaerung2. Fastensonntag im Lesejahr B, 28.2.2021

Wir haben den 2. Fastensonntag. Letzten Sonntag ging es in die Wüste, an diesem Sonntag auf einen Berg. Sowohl in der ersten Lesung wie auch im Evangelium. Wüsten und Berge sind ganz besondere Ort, an denen man ganz besondere Erfahrungen machen kann. Gotteserfahrungen.

Für viele Menschen sind Berge Orte, an denen sie Gott ganz nahe sind. Davon erzählt heute die Bibel:

Bei Abraham ist es eine schwierige Geschichte. Gott prüft Abrahams Vertrauen und fordert ihn auf, auf einen Berg zu steigen und seinen eigenen Sohn Gott zu opfern. Es ist schwer zu verstehen, warum Gott einen solchen Beweis fordert. Aber Abraham vertraut Gott und geht mit seinem Sohn Isaak auf den Berg. Dort machen beide eine besondere Gotteserfahrung. Denn gerade, als Abraham das Opfer vollbringen will, geht Gott dazwischen und lässt es nicht zu. Gott lobt Abraham für sein Vertrauen und verspricht ihm seinen Segen und Nachkommen wie Sand am Meer. Und Isaak? Er war sicherlich zu Tode erschreckt, aber auch er erfährt, dass Gott einen nicht im Stich lässt, sonderndafür sorgt, dass es uns gut ergeht. Schaut euch hier das Bibelvideo zu Geschichte von Abraham und Isaak an.

Bei Jesus und seinen Jüngern ist es etwas anders. Sie steigen eigentlich nur auf den Berg, um zu beten. Aber dann passiert das, was wir Verklärung nennen ( hier dazu für die Erwachsenen wieder der aktuelle Sketch Bibel Beitrag). Ihnen wird so richtig klar, wer Jesus ist, nämlich Gottes Sohn. Sie sehen Jesu buchstäblich in einem neuen Licht. Das muß wunderbar gewesen sein. Sie wollten gerne auf dem Berg Tabor bleiben, wo sie Jesus in seiner Herrlichkeit als Sohn Gottes gesehen haben. „So kann es gerne bleiben.“ Und deswegen wollen sie ein paar Hütten bauen, damit sie dieses tolle Gefühl möglichst lange haben können. Das kennen wir ja auch, das wir etwas Tolles möglichst lange genießen wollen. Schaut euch hier das Bibelvideo zur Geschichte von der Verklärung Jesu an. 

Aber nicht mit Jesus. Für ihn und auch für seine Jünger geht es wieder runter vom Berg, in den Alltag. Aber etwas nehmen sie mit: sie haben Jesus in einem anderen Licht gesehen. Und sie haben Gott gehört. Dieses Licht , diese Klarheit nehmen sie mit zurück – und damit verändert sich vielleicht auch ihr Leben. Vielleicht müssen auch wir öfter die Welt in einem neuen Licht sehen, mit den Augen Gottes. Und nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen. Vielleicht hören wir dann auch, wie Gott zu jedem Menschen sagt: Dies ist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, an denen ich meine Freude habe. Lasst uns das In den nächsten Wochen bis Ostern versuchen, die Welt und die Menschen mit den Augen Gottes zu sehen!!

Zu diesem Sonntag könnt ihr hier die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg lesen,

ein Ausmalbild herunterladen oder euch von dem

Entwuf für einen Familiengottesdienst zuhause aus dem Bistum Hildesheim anregen lassen.

 

Allen einen schönen Sonntag!! 

 

 


Noah und der regenbogen

1. Fastensonntag im Lesejahr B, 21.02.2021

An diesem Sonntag ist der erste Fastensonntag. Am Aschermittwoch begann die Fastenzeit. 40 Tage lang wird sie dauern. 40 Tage, denn die Sonntage zählen nicht mit :-). 40 Tage blieb Jesus nach seiner Taufe in der Wüste, 40 Tage und Nächte ließ es Gott in der Geschichte von der Sintflut regnen. Beide Geschichten gehören zu diesem Sonntag.

Die 40 Tage in der Wüste waren für Jesus eine Zeit der Versuchung und Prüfung, aber auch eine Zeit, um sich auf seine neue Aufgabe vorzubereiten (hier dazu für die Erwachsenen ein Beitrag aus der Reihe Die Sketch-Bibel“) Er will und wird den Menschen das Reich Gottes verkünden, nicht nur in Worten, sondern auch in Taten, wie wir an den letzten Sonntagen schon gesehen haben. Manchmal ist es vor einer neuen Aufgabe wichtig, sich zu besinnen und sich auf das, was da kommt, vorzubereiten. Jesus ging gestärkt aus dieser Zeit heraus und war erfüllt von seiner neuen Aufgabe: Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Das ist seine Botschaft und das ist auch die Botschaft für die Fastenzeit. Wir denken da an oft weniger Süßigkeiten, weniger Fernsehen oder Video, weniger Streit, weniger Handy / Smartphone.  Aber eigentlich geht es nicht nur ums Verzichten, sondern auch um mehr: mehr Zeit für mich, für die Familie, für Gott, fürs Beten, fürs miteinander spielen, fürs miteinander reden, - da fällt euch bestimmt noch etwas ein. Überlegt doch einfach mal in der Familie, was das noch sein könnte!! Anregungen zur Gestaltung der Fastenzeit gibt es auch hierAuch die Kinderkirchenzeitung enthält ein paar Anregungen für die Fastenzeit.  

Der 40 Tage dauernde Regen der Sintflut war auch eine sehr lange Zeit. Gott wollte nach dem Regen auch etwas Neues beginnen, die Erde sollte wie neu sein und alle Lebewesen, Menschen und Tiere, bekamen die Chance auf einen Neubeginn. Es war fast wie eine neue Schöpfung. Und Noah war Gottes Helfer, der mit der Arche den Grundstein für diesen Neuanfang gelegt hat. Und der Regenbogen ist Gottes Zeichen, dass er uns immer wieder einen Neuanfang ermöglicht, dass er bei uns bleibt und uns begleitet, ja dass er uns vertraut, dass wir aus unseren Möglichkeiten etwas Gutes machen. 

Zu der Geschichte von Noah gibt es hier wieder ein kleines Bibelvideo und einen Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause. Dazu gibt es ein Ausmalbild und eine Anregung zum Basteln eines Regenbogens als Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. 

Allen einen gesegneten Beginn der Fastenzeit!

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Jesus_heilt_einen_Aussaetzigen

6. Sonntag im Jahreskreis B, 14.02.2021 - Karnevalssonntag - Valentinstag

An diesem Sonntag hören wir im Evangelium wieder eine Heilungsgeschichte. Dieses Mal geht es um einen Menschen, der an Ausatz erkrankt ist. Aussatz, oder auch Lepra, ist eine sehr ansteckende Krankheit. Betroffene leiden oft an offenen Wunden und mussten sich in der Zeit Jesu von allen anderen fernhalten, um niemanden anzustecken. Oft wurden sie aus ihren Dörfern verstoßen, weil die Menschen Angst vor ihnen hatten. Schaut euch dazu doch gerne das heutige Bibelvideo an, welches die Geschichte des Evangeliums etwas ausführlicher erzählt. 

-Jesus hat keine Angst vor dem Aussätzigen. Er sieht seine Not, seine Einsamkeit, Er heilt ihn und bringt ihn dadurch wieder zurück in die Gemeinschaft. Das ist gut so, denn ausgeschlossen sein ist eine schlimme Erfahrung. Niemand sollte ausgeschlossen werden, weder aufgrund einer Krankheit noch aufgrund der Hautfarbe, der Religion, des Aussehens oder anderer Gründe. Wir alle brauchen die Gemeinschaft.

Zum Evangelium gibt es auch wieder die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg und ein Ausmalbild

KarnevalKARNEVAL!! 

Ja, an diesem Sonntag ist auch das Karnevalswochenende. Leider fallen viele Karnevalsfeiern in diesem Jahr aus und auch in der Schule oder in der Kita wird Karneval nicht oder viel kleiner gefeiert als sonst. Ihr könnt aber trotzdem auch zuhause Karneval feiern. Dazu gibt es hier ein paar Anregungen. Schaut einfach mal rein und macht euch an die Vorbereitung! Viel Spaß! Hl. Valentin

 

 

 

VALENTINSTAG!

Und schließlich ist heute auch noch der Gedenktag für den hl.Valentin.  Ihr wißt nicht, wer der Hl.Valentin war? Schaut euch hier ein kurzes Erklärvideo an. 

Der Valentinstag ist der Tag, an dem sich Menschen, die sich lieben und gern haben, mit einer kleinen (oder großen) Überraschung eine Freude machen. Nicht nur frisch verliebte Liebespaare, sondern auch Eltern und Kinder oder Menschen, die schon lange zusammen sind. Am Ende des Vorschlags für einen Gottesdienst zum Valentinstag  gibt es eine schöne Bastelanregung für den Valentinstag. Schaut mal nach, ihr braucht dazu nur etwas feste Pappe und rote Wolle!! Und hier gibt es eine Bastelanregung für einen Valentinswürfel, mit dem ihr euch verschiedene Komplimente machen könnt. Viel Freude beim Basteln!

Übrigens, herzlichen Glückwunsch an alle Valentins zum Namenstag an diesem Sonntag! 

 

Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus5. Sonntag im Jahreskreis B, 07.02.2021

Mit den Händen kann man vieles machen: schreiben, malen, basteln, bauen... und andere berühren. Durch Corona vermissen wir gerade das Letzte zur Zeit sehr: jemandem die Hand geben, jemanden streicheln, und auch das Segnen z.B: in der Kirche muß zur Zeit ohne Berührung auskommen. Dabei sind Berührungen doch sooo wichtig, denn sie tun uns gut, trösten uns oder leisten sogar einen Beitrag zur Gesundwerdung. Auch im Evangelium dieses Sonntags geht es um Berührung: Jesus berührt die kranke Schwiegermutter des Petrus und heilt sie - ohne weitere Worte. Ihr könnt euch dazu wieder ein Bibelvideo anschauen, welches diese Geschichte aus der Sicht des Petrus erzählt. Und es gibt dazu auch wieder ein Ausmalbild zum Evangelium

Im Vorschlag für den Familiengottesdienst geht es auch um Berührungen und wie wichtig und wertvoll sie sind. Dazu noch eine Anregung von mir: Überlegt doch einmal, was wir mit unseren Händen alles tun können: Unsere Hände können wir für schöne und weniger schöne Dinge gebrauchen, für gute und schlechte Sachen. Vielleicht nehmt ihr euch einmal vor, genau hinzuschauen, was ihr mit euren Händen macht und darauf zu achten, wirklich nur Gutes mit den Händen zu tun. 

Einen anderen Gedanken nimmt die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg auf. Dort geht es um das, was Jesus nach all dem Trubel macht. Nämlich sich eine Auszeit nehmen und die Stille suchen. Zwar haben wir Corona-bedingt zur Zeit mehr Ruhe als wir vielleicht haben wollen, aber dennoch beschäftigen uns viele Gedanken. Um auch innerlich zur Ruhe zu kommen, gibt es da eine schöne Anregung!

Allen einen schönen Sonntag!!

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4. Sonntag im Jahreskreis B, 31.1.2021

Was ist denn in dich gefahren?“, so fragen Mama oder Papa vielleicht manchmal, wenn du - über was auch immer – ausgerastet bist und so richtig wütend tobst. „Du bist ja gar nicht mehr du selbst!“

Die Menschen zur Lebenszeit Jesu stellten sich das damals so ähnlich vor, wenn Menschen krank waren oder sich anders verhielten, als es üblich war: Sie waren in ihrer Vorstellung nicht mehr ‚sie selbst’, sondern ‚ein anderer hatte von ihnen Besitz ergriffen’.

Das Evangelium dieses Sonntags spielt in einer Synagoge. Das war der Ort des Gebetes, so ähnlich wie unsere Kirche. Jesus liest aus der Hl. Schrift vor und erklärt sie den Menschen. Aber er macht es anders als die Schriftgelehrten. 

 Er spricht so, dass die Leute merken: in der Begegnung mit Jesus wird die Liebe Gottes spürbar. In seinen Worten und in seinen Taten. Jesus geht es darum, dass sich die Menschen der Liebe Gottes öffnen. Das merken sie auch und fragen sich, was ist das für ein Mensch? Sie spüren, dass er viel mehr ist als ein Gesetzeshüter oder Lehrer – er ist Gottes Sohn selber, Gottes Liebe, die zu uns Menschen kommt.

Das erlebt auch der kranke Mann in der Synagoge: Wo Jesus zu den Menschen kommt, da hat das Böse, das uns von Gott trennt, keine Macht mehr!

Zum heutigen Evangelium gibt es wieder ein Bibelvideo,

einen Vorschlag für einen Gottesdienst, in dem es auch darum geht, wer dieser Jesus ist,

die Kinderkirchenzeitung für diesen Sonntag,

und ein Ausmalbild zum Evangelium.

 

Allen einen gesegneten Sonntag und den Schülerinnen und Schülern erholsame Halbjahresferien!!

 

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Jona 3. Sonntag im Jahreskreis B, 24.1.2021

Manchmal passiert es uns, dass wir Dinge tun müssen, die wir gar nicht einsehen. Widerwillig tun wir manches dann doch. Aber Freude haben wir daran nicht wirklich, ganz gleich, wie die Sache ausgeht.

Manchmal tun wir Dinge auch nur, damit Ruhe ist und wir dann anschließend wenigstens das machen könne, worauf wir Lust haben. So ähnlich geht es auch dem Propheten Jona, von dem wir heute in der ersten Lesung hören. Die Geschichte von Jona könnt ihr hier im Bibelvideo anschauen.

 

Der Prophet Jona sollte den Menschen eine Ninive eine Botschaft Gottes verkünden. Das war keine Frohe Botschaft. Aber die Leute aus Ninive haben die Botschaft gehört und sie haben sich geändert, sind umgekehrt und haben so das Unheil abgewendet. Auch Jesus sucht Menschen, die ihm helfen, die Frohe Botschaft  zu verkünden, die Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen. Damals und auch heute. Wie er das damals gemacht hat, könnt Ihr euch hier ansehen. Dazu gibt es auch wieder ein Ausmalbild. Aber Jesus sucht auch heute noch Menschen, die ihm helfen. Dich und mich! Darum geht es auch im Vorschlag für den Gottesdienst. Und passend dazu gibt es auch wieder die aktuelle Kinderkirchenzeitung

 

Allen einen gesegneten Sonntag!

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IMG 19592. Sonntag im Jahreskreis B, 17.1.2021

Wenn ich bei meinem Namen gerufen werde, ist das eigentlich ganz schön. Da ist jemand, der kennt mich. Da ist jemand, der ist an mir interessiert. Das ist jemand, der möchte etwas von mir. Natürlich werde ich manchmal auch gerufen, wenn ich Mist gebaut habe. Dannvielleicht sogar mit besonderem Nachdruck.

Beim Namen gerufen werden - darum geht es heute auch in den Lesungen. Menschen werden gerufen. Gott ruft den kleinen Samuel in seinen Dienst als Prophet und Jesus ruft Andreas, Simon, Johannes und Jakobus, um ihm zu folgen und mit ihm durchs Land zu ziehen. 

So wie damals ruft Gott auch immer noch Menschen, ihm zu folgen. Hast du seinen Ruf vielleicht auch schon gehört? Um Gottes Stimme hören zu können, muß man sich etwas vorbereiten. Wie? schau dir doch mal im Bibelvideo an, was Samuel über seine eigene Berufung erzählt. Da findest du einen Hinweis!!

Zum Evangelium von der Berufung der Jünger gibt es ein AusmalbildEs zeigt, wie Jesus die neuen Jünger einlädt, einen Tag mit ihm zu verbringen, um den kennenzulernen, der sie gerufen hat. Dabei schauen sie auch, wie er lebt. Das tun wir ja auch manchmal. Wenn wir jemanden kennenlernen und der oder die kommt zu Besuch, dann zeigen wir auch, wie wir wohnen, damit unser Gast einen guten Eindruck von uns gewinnt.  Auch für diesen Sonntag gibt es wieder die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg. Viel Spaß beim Lesen!

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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Taufe JesuTaufe des Herrn, 10.01.2021

Unser Jahr ist schon ein paar Tage alt und auch das Weihnachtsfest liegt schon eine Weile zurück. Und dennoch feiern wir bis heute Weihnachten.

Wir konnten bis heute jedem, dem wir begegneten, ein „Gesegnetes Weihnachtsfest“ wünschen. Viele sagen leider ab dem 27.12: „Wünsche frohe Weihnachten gehabt zu haben!“… und denen müsste man antworten: „Wieso? Wir haben doch noch Weihnachten!“ Aber heute ist es denn wirklich so weit - mit dem heutigen Tag endet der Weihnachtsfestkreis, die besondere Zeit, und wir gehen in den Alltag über. Das Fest, das wir heute feiern, heißt „Taufe des Herrn“ - und wir machen einen großen Sprung in der Zeit: eben noch ging es um Jesus als Baby in der Krippe, und heute schauen wir auf den erwachsenen Jesus.

 

Erinnert ihr euch noch an eure eigene Taufe? Wer als Baby getauft wurde, muss es sich vielleicht nich mal erzählen lassen. Die Taufe ist ein ganz besonderes Ereignis. Es ist quasi die Pforte, durch die wir gehen müssen, um in die große Familie der Christen aufgenommen zu werden. Deswegen ist in unserer Pfarrkirche St.Marien das Taufbecken am Eingang der Kirche zu finden, denn durch die Taufe haben wir Zugang zur Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden. Die Taufe Jesu war auch ein ganz besonderes Ereignis - für Jesus selbst aber auch für seine Umgebung. Davon erzählt das Bibelvideo, welches ihr euch hier ansehen könnt. Zum Evangelium passt auch das Ausmalbild. Wer zuhause einen Gottesdienst feiern möchte, findet hier eine Gottesdienstvorlage aus dem Bistum Hildesheim. Und schließlich gibt es noch die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg.

Allen einen gesegneten Sonntag!!

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Im Anfang war das Wort2. Sonntag nach Weihnachten , 03.01.2021

Am 2. Sonntag nach Weihnachten hören wir ein Evangelium, in dem es viel um Worte geht, bzw. um das eine Wort Gottes. Wir machen ja manchmal viele Worte und reden dabei oft auch überflüssiges Zeug. Manchmal verändern Worte aber auch die Welt. Wenn ich z.B. jemanden frage: "Willst du mein Freund sein?" und der andere sagt: "Ja!", dann ist etwas Neues, eine Freundschaft entstanden, die es vorher noch nicht gab. Oder wenn ich zu jemandem sage: "Ich verzeihe dir." Auch dann entsteht etwas Neues. 

Gott hat zu Beginn der Schöpfung gesagt: Es werde! Und dadurch hat er die Welt geschaffen. Gottes Wort ist also etwas ganz Besonderes. Sein Wort bringt Leben, Licht und Liebe in die Welt. So wie Jesus Leben, Licht und Liebe in die Welt gebracht hat. Deswegen sprechen wir manchmal von Jesus als das "menschgewordene Wort Gottes" - und das feiern wir auch wieder an diesem zweiten Sonntag nach Weihnachten. 

Der Evangelist Johannes beginnt sein Evangelium mit einer Rede über das Wort Gottes. Das hört sich beim Lesen etwas kompliziert an. Deswegen habe ich dazu einen kleinen Film gemacht, damit das Evangelium leichter zu verstehen ist. Schaut euch den Film hier an! Zum Evangelium gibt es auch noch ein Ausmalbild zum Ausdrucken!

Gute Worte sind manchmal wie ein Segen für uns. Darum geht es auch in dem  Vorschlag für einen Gottesdienst zuhause. 

Und schließlich könnt ihr euch die Kinderkirchenzeitung aus dem Erzbistum Freiburg für diesen Sonntag auch noch anschauen. Am Ende gibt es eine schöne kreative Idee zur Gestaltung eines Glück- und Segen-Glases, mit guten Worten für alle Lebenslagen. Das passt noch ganz gut zum Jahresbeginn!! ALso ran ans Basteln!! 

Einen schönen Sonntag!!

wünscht euch Johannes Gebbe