St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Sernsinger 2021

 

Auch in diesen Coroa-Zeiten wollten wir mit den Sternsingem unterwegs sein. Am 2. Januarwochenende sollten sie auch bei uns im Bremer Westen auftauchen. Aber leider ist es in diesem Jahr nicht möglich, Hausbesuche, wie wir sie aus den vergangenen Jahren kennen, zu machen.

Sowohl das Kindermissionswerk wie auch der BDKJ als Träger der Aktion Dreikönigssingen empfehlen, in diesem Jahr von Besuchen an der Haustür Abstand zu nehmen. 

Neu: Auch wenn die Sternsinger nicht in Präsenz zu ihnen kommen, so können sie doch einen digitalen Besuch bekommen. Einige Kinder haben einen digitalen Gruß aufgenommen, den sie sich hier ansehen können. Viel Freude dabei!!

In diesen Tagen erhalten alle Personen, die sich in den Kirchen in den dort ausgelegten Listen für einen Besuch der Sternsinger eingetragen haben, ein Segenspäckchen über den Briefkasten, in dem auch ein gesegneter Segensaufkleber zu finden ist. Am Wochenende 9./10. Januar können sie einen Segensaufkleber oder einen Segensstern nach den Gottesdiensten mit nach Hause nehmen. 

Aktionsplakat2021 DINA4 300dpi

"Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit" heißt das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist die Ukraine. Jedes Jahr stehen ein Thema und ein Land exemplarisch im Mittelpunkt der Aktion. Zu dem Beispielland gibt es wie in jedem Jahr einen kleinen Film mit Willi Weitzel, der in die Ukraine gefahren ist. Dieser Film ist hier zu sehen.

Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen jedoch unabhängig davon in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit. Das Engagement der Sternsinger und Ihre Solidarität mit bedürftigen Kindern in aller Welt sind mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie in diesem Jahr wichtiger denn je. 

Wer schon jetzt spenden will, hier die Kontoverbindung: Kindermissionswerk "Die Sternsinger" e.V., IBAN: DE95 3706 0193 0000 0010 31, BIC: GENODED1PAX, Pax-Bank eG

 

 

 

 
Unser Bischof Franz-Josef Bode schrieb uns folgenden Brief:
 
 
"Liebe Mitbrüder im Priester- und Diakonenamt,
liebe Pfarrbeauftragte,
liebe pastorale Koordinator*innen,
liebe Mitarbeiter*innen im pastoralen und sozialen Dienst,
liebe Verantwortliche der Sternsingeraktion in den Gemeinden,
mit dem Neuen Jahr beginnt wieder das Dreikönigssingen. Es steht diesmal unter dem Leitwort: „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. Die Aktion soll auch in Corona-Zeiten stattfinden, wenngleich anders als in den Jahren zuvor.
Nach vielen Gesprächen mit Vertretern der Länder Bremen und Niedersachsen sowie der Kommunen zeichnet sich aufgrund der hohen Infektionszahlen nur die Möglichkeit von kontaktlosen Formen des Sternsingens ab. Alle anderen Formen werden von den Gesundheitsämtern und Kommunen sehr kritisch und als vermeidbare Risikoerhöhung bewertet. Wir sind dringend aufgefordert, Alternativen zu entwickeln.
So bitten wir gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend in unserem Bistum auf Besuche in Häusern und Wohnungen oder an den Haustüren zu verzichten. Stattdessen können der Segen und die entsprechende Kreide in den Kirchen ausliegen, können Segensbriefe und -pakete verschickt oder verteilt werden und anderes mehr. In vielen Gemeinden sind auch digitale Sternsingerbesuche in der Vorbereitung. Weitere Aktionsideen sind auf der Homepage www.bdkj-os.de zu finden.
Ich unterstütze diese Formate. Gerade jetzt, wo die Sternsingeraktion ihr 175-jähriges Jubiläum feiert, freut es mich, wenn der Segen trotz des Lockdowns in unserem Bistum verteilt wird. Und gerade jetzt haben die Menschen den Segen nötig. In einer Zeit, wo so viel Unsicherheit besteht, wo wir nicht wissen, wie alles weitergeht, wo wir so viel Halt in unserem Leben brauchen, dürfen wir auf die Botschaft der Menschwerdung Gottes nicht verzichten!
Das Kindermissionswerk und die Deutsche Bischofskonferenz haben sich darauf verständigt, das Sternsingen bis zum 2. Februar des kommenden Jahres zu verlängern. Das soll Ihnen in den Gemeinden helfen, auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich und ohne Druck alternative Formen der Sternsingeraktion umzusetzen.
Ich weiß, dass dies ein weiterer schmerzlicher Eingriff in unser traditionelles kirchliches Leben ist. Umso dankbarer bin ich Ihnen für Ihren hohen und kreativen Einsatz in dieser herausfordernden Zeit!
Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen für das Neue Jahr 2021."