St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Neues aus St. Bonifatius (Stand: 14.03.2019)

Nach dem wir in den Gottesdiensten der Fastenzeit unsere Trauer, unsere Erinnerungen und unseren Dank, sowie unsere Hoffnung im Gebet vor Gott gebracht haben, werden wir in diesem Jahr auch die Kar- und Osterliturgie in St. Bonifatius feiern. Jesus lebt, er ist auferstanden, er begleitet uns auf unserem Weg auch in all den Veränderungen, die auf uns zukommen. Am 4. Mai, um 18.30 Uhr, werden wir den letzten Gottesdienst in unserer Kirche feiern. In der Übergangszeit dürfen wir dann die Samstagsgottesdienste in der Martin-Luther-Kirche feiern. Wir danken der evangelischen Gemeinde für diese Geschwisterlichkeit im Glauben. Die Zeit bleibt die gleiche: 18.30 Uhr. (Es kann sein, dass der ein oder andere Termin ausfallen muss, wenn die Martin-Luther-Gemeinde die Kirche selbst benötigt. Normalerweise werden wir das im Gemeindebrief aber angeben.) Sie nehmen dann am besten den Haupteingang der Martin-Luther-Kirche.

Dienstags sind wir im Vereinshaus Findorff (Hemmstr. 240). Es freut uns, dass wir dort den ganzen Dienstagvormittag haben, um Gottesdienst zu feiern, Edimo wird es weitergeben, und wir können die Räumlichkeiten zum Gespräch und zur Begegnung nutzen. Danke auch für diese Möglichkeit.

Das Pfarrbüro St. Bonifatius schließt mit dem Osterfest. Die Bürozeiten werden nach St. Marien verlegt. Messintentionen können Sie den Priestern gerne auch nach den Gottesdiensten am Samstag mitgeben. Alle möchte ich bitten, diese Zeit des Abschieds, der Veränderung im Gebet zu begleiten.

Pastor Fleddermann

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„Abschied und Veränderung in St. Bonifatius“  (Stand: 15.02.2019)

An drei Fastensonntagen wollen wir eine besondere „Kollekte“ (=Sammlung) machen, die uns helfen sollen, die Veränderungen in St. Bonifatius als gemeinsamen Weg zu gehen. Wir wollen den Schmerz ernstnehmen, der mit dieser deutlichen Veränderung einhergeht. Wir wollen dankbar uns erinnern an all das, was wir in St. Bonifatius erlebt haben. Und wir wollen unserer Hoffnung und unserer Sehnsucht Raum geben und so in die Zukunft blicken.

All diese Elemente (Schmerz, Trauer, Abschied, Dankbarkeit, Erinnern und auch Hoffnung) sind auch Elemente, die in die Fastenzeit und zum Osterfest passen. Wir gehen im Moment davon aus, dass wir in St. Bonifatius Ostern noch feiern können.

Folgende Schrittfolge würde sich ergeben:

1. Fastensonntag, 9. März:

Einführung in den Abschieds- und Veränderungsweg

2. Fastensonntag, 16. März:

„Trauer“: auf Zetteln können wir all das niederschreiben, worüber wir traurig sind; was uns schmerzt angesichts der Veränderungen; oder man bringt ein Symbol mit, dass die Trauer zum Ausdruck bringt; zur „Kollekte“ wird alles eingesammelt und vor den Altar, vor Jesus gebracht. Herr verwandle die Trauer in Trost!

3. Fastensonntag, 23. März:

„Dankbarkeit“ und „Erinnerung“. Was haben wir in St. Bonifatius erlebt; Taufe, Erstkommunion, Firmung, Heirat etc.; schöne Gottesdienste, Konzerte etc.; woran erinnere ich mich gerne; wofür bin ich dankbar. Man kann wieder Stichworte auf Zetteln schreiben; oder aber Bilder und Fotos mitbringen, die zu Beginn des Gottesdienstes an die Pinnwand geheftet werden (bitte mit Namen auf der Rückseite versehen); oder man hat ein Symbol… Wir bringen bei der „Kollekte“ unsere Erinnerungen in Dankbarkeit vor den Altar vor Jesus und feiern Eucharistie (=Danksagung)

Abschied von der Orgel in St. Bonifatius

Am 3. Fastensonntag soll auch die Orgel einen besonderen Raum bekommen: sie hat in vielen Gottesdiensten treu ihren Dienst getan und ist für viele mit dem „Klang“ von St. Bonifatius verbunden. Zukünftig wird sie in einer Gemeinde in Bad Bentheim weiterhin erklingen und auf ihre Weise den Menschen von Gott erzählen. Im Anschluss an den Gottesdienst am 23.3. wird in einem etwa 40 minütigen Konzert den Stimmungen „Trauer“, „Dankbarkeit“ und „Hoffnung“ mal laut und mal leise, mal melancholisch und mal fröhlich nachgespürt. Der Eintritt ist frei – herzliche Einladung! Regine Wolters

 

4. Fastensonntag, 30. März:

„Hoffnung“; was wünsche ich mir für die Zukunft unter veränderten räumlichen Bedingungen; wo liegt meine Hoffnung oder was ist meine Sehnsucht. Auch hier kann jeder wieder etwas aufschreiben oder ein Symbol mitbringen, das ihm hilft – trotz allen Verlustes und aller Traurigkeit – hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Alles bringen wir bei der „Kollekte“ wieder vor den Altar zu Jesus. Er ist die Hoffnung. Das wird dann am kommenden Osterfest auch deutlich.

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Zeitungsartikel im Weser-Kurier vom 08.02.2019