St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Geschichte einer Kirchengemeinde im Bremer Westen

Von Hermann Sandkühler

Die St.-Marien-Kirche befindet sich an der Ecke Steffensweg/St.-Magnus-Straße im Bremer Stadtteil Walle. Diese Arbeit berichtet nicht nur über die ereignisreiche Geschichte St. Mariens, sondern zeigt auch Ereignisse und Entwicklungen auf, die schon Jahre vorher stattfanden und schließlich dazu führten, daß die St.-Marien-Gemeinde am 13. November 1998 das hundertjährige Bestehen ihrer Kirche feiern konnte.

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Fatima-Prozessionen auch bei deutschen und polnischen Katholiken sehr beliebt

Im Jahre 1964 wurde in Deutschland der millionste Gastarbeiter begrüßt. Dass es ein Portugiese war, das war sicherlich Zufall, denn erst im selben Jahr wurde der Anwerbevertrag für Arbeitskräfte zwischen Deutschland und Portugal geschlossen. Anfang der 70er Jahre sah das schon ganz anders aus, der Gesamthafenbetriebsverein (GHB) in Bremen baute ab 1966 für portugiesische Gastarbeiter in Gröpelingen beim Industriehafen und 1972 auf einem Areal an der Bogenstraße nahe dem Gebäude des GHB an der Tilsiter Straße Unterkünfte. Von den Holzbaracken an der Bogenstraße hatten es die Beschäftigten nicht weit zu ihrem Arbeitsplatz. Sie brauchten nur durch einen Tunnel unter der Hafenbahn gehen und waren dann schon bei der Vermittlungsstelle des GHB an der Tilsiter Straße. Von dort ging es weiter zu den Einsatzorten in den Häfen.

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Der Standort der Kirchen St. Marien und Wilhadi
Wie es zu dieser ökumenischen Nachbarschaft im Bremer Westen kam

Die Bremische Evangelische Kirche veranstaltet am Samstag, 20. September 2008, eine „Nacht der Kirchen". Im Bereich der Wilhadigemeinde läuft diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der benachbarten katholischen St.-Marien-Gemeinde (1) unter dem Motto: „Wenn es Nacht wird in Walle – Ökumene im Stadtteil". Damit wird die seit über einem halben Jahrhundert bestehende gute ökumenische Nachbarschaft der beiden Kirchengemeinden zum Ausdruck gebracht und fortgeführt.

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Pünktlich am 1. Januar um 0.00 Uhr stiegen die Raketen in den Nachthimmel und begrüßten mit ihrer Farbenpracht ebenso wie die Glocken auf den Kirchtürmen das neue Jahr 2007. Diese Glocken läuteten auch für die Katholiken des Bremer Westens eine neue Zeit ein. Eine neue Zeit, die zunächst nur wenige so richtig wahrnehmen werden, denn die Veränderungen wirken sich für die Gläubigen zunächst einmal „hinter den Kulissen" aus, auf der administrativen Ebene – zum Beispiel in den Pfarrbüros – der neuen Großgemeinde St. Marien im Pastoralen Raum Bremer Westen.

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