St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Ein Ort zwischen Gegenwart und Zukunft

Geburtstage sind Daten mit besonderer Bedeutung. Zumal dann, wenn es um eine Einrichtung geht, die seit 100 Jahren Ausdruck sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung ist.

Und deshalb traf auch die Feier zum 100jährigen Bestehen des katholischen St.-Marien-Kindergartens im Bremer Westen auf breites öffentliches Interesse. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft kamen um zu gratulieren. Und das aus einem weiteren guten Grund. Denn der St.-Marien-Kindergarten ist auch ein Beleg für das Gelingen des Miteinanders ganz verschiedener Nationen. Ein Spiegelbild unserer Welt sozusagen vor der Haustür - gerade in Zeiten wie diesen ein wichtiges Signal.

Rückblick: 1916 – mitten im Ersten Weltkrieg – begann man damals mit der Arbeit für Kinder. Ein Engagement in schwieriger Zeit also. Und die Jahrzehnte, die folgten, sollten nicht leichter werden. Die Wirren der Weimarer Republik, die wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen, das Grauen des Nationalsozialismus und ein weiterer Weltkrieg. Nach dem Zusammenbruch 1945 ging es dann an den Wiederaufbau.

Heute kann das Geburtstagskind nach viel Engagement seiner Mütter und Väter auf ein gut bestelltes Haus stolz sein. Denn die Weichen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sind gestellt. Eindrucksvolles Zeichen dafür ist nicht nur die große Zahl der Eltern, die ihren Nachwuchs gerne dem engagierten Team des St.-Marien-Kindergartens anvertrauen wollen. Auch etwa das neue Klettergerüst, das Propst Dr. Martin Schomaker mit dem Segen Gottes in Dienst stellte.

Und noch ein Jubiläum galt es zu feiern. Kindergarten-Chefin Anja Terbrüggen begann ihre Tätigkeit vor 25 Jahren in St.-Marien. Für alle ihre Kolleginnen und Kollegen ebenso ein Grund, Danke zu sagen, wie für Elternsprecherin Dominique Lindner.

Und was wünschen wir dem 100 Jahre jung gebliebenen Kindergarten unserer Gemeinde? Natürlich viele weitere Jahrzehnte in Frieden und Freiheit. rm.-

 

Wenn sie das Foto anklicken, sehen sie einen Filmbericht von Radio Bremen über das Fest.