St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Adventskonzert 2013: „Die Freude wird kommen“ „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei“ . . . ja, und beim dritten Lichtlein, da konnten sich die Gläubigen St. Mariens und darüber hinaus viele weitere Menschen aus nah und fern am Sonntag, 15. Dezember, an dem Adventskonzert des Kirchenchores St. Marien erfreuen. Der dritte Adventssonntag hat den Namen Gaudete, was übersetzt freuet euch heißt. Das Motto des Konzertes war passend zu diesem dritten Adventssonntag gewählt: „Die Freude wird kommen“. Erwartungsvolle Freude hatten viele Konzertbesucher bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Darbietungen, und als Chorvorstand Günther Hoffmann die Gäste um 16 Uhr begrüßte, war die St.-Marien-Kirche mit zirka dreihundert Besuchern so gut besucht, dass noch zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt werden mußten.

„Eingestimmt“ wurden die Zuhörer von der Familie Baldenius (Vater Markus, Klavier; Mutter Ulrike, Cello; Tochter Marie, Violine und Sohn Tim an der Klarinette), die das Ave Maria von Bach/Gounod in Bearbeitung von Markus Baldenius zu Gehör brachten. Der Kirchenchor St. Marien (Leitung Yvonne Sextroh) kam mit Laudate Omnes Gentes bereits singend in die Mitte des Altarraumes. Es folgten fünf weitere Adventslieder. Das Werk eines unbekannten Meisters (Anonymus), Sonate für zwei Flöten und Continuo, spielten Cäcilia Wigand (Querflöte), Cornelia Kruppa (Altblockflöte) und Birgit Temps (Continuo), wobei der Continuo, der Generalbass, in diesem Falle auf dem Positiv gespielt wurde.

Es folgte der Auftritt der Schola St. Marien, begleitet von Till Baldenius auf der Klarinette. Die zehn Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Patrick George sangen „Auf werde Licht“ und vier weitere Titel. Als „Generalprobe“ kündigte Chorleiter Grigori Pantijelew den Auftritt des Kirchenchors St. Josef/St. Nikolaus begleitet von Instrumentalisten an. Eine (lateinische) Messe, bestehend aus fünf Stücken, die den Ablauf einer Messe wiedergaben, führten Chor und Instrumentalisten auf. Zusammengestellt und bearbeitet wurde diese Messe von Grigori Pantijelew. Dieser „Generalprobe“ folgen zu Weihnachten zwei Aufführungen in der St.-Josef-Kirche (1. Weihnachtstag, 11 Uhr) und in St. Bonifatius (2. Weihnachtstag, 11 Uhr).

Alle Interpreten, die auch bis dahin schon großen Applaus bekommen hatten, wurden dann noch einmal mit viel Beifall in die Pause verabschiedet. Fleißige Helfer hatten vorgesorgt und es standen Getränke bereit für die durstigen Akteure und Zuhörer. Und wenn man sich sonst ein Jahr nicht sieht, dann trifft man sich beim Adventskonzert in St. Marien und tauscht dort in der Pause die Neuigkeiten des vergangenen Jahres aus bis der zweite Teil des Konzertes beginnt.

Die Bläserklasse der St.-Johannis-Schule, die in diesem Jahr das erste Mal beim Adventskonzert mitwirkte, leitete den zweiten Teil ein, beginnend mit „Ode an Europa“, der Europahymne, bis hin zu „Tochter Zion“ begeisterten die Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Yvonne Sextroh die aufmerksam Zuhörenden. Ihnen gleich taten es der Kinderchor (Leitung Marion Jahn) und die Flötengruppe St. Marien (Leitung Cornelia Kruppa) mit jeweils drei Darbietungen. Viel Applaus vom Publikum und den anderen Mitwirkenden und dazu noch ein Nikolausbeutel für jedes Kind waren der Dank an die jungen Interpreten.

„In Dulci Jubilo“  – Nun singet und seid froh gab es als nächstes zu hören. Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirchenlied, dessen Text ursprünglich aus einem marokkanischen Gedicht hervorgegangen ist, wurde gesungen vom Kirchenchor St. Marien mit instrumentaler Unterstützung der Familie Baldenius. Der Kreis der Interpreten erweiterte sich beim nächsten Stück noch um die Schola St. Marien und gemeinsam sang und musizierte man – sehr zur Freude des Publikums – „Die Freude wird kommen“, wie es das Motto des Adventskonzertes 2013 ja schon angekündigt hatte.

Zum „Adventsruf“ versammelten sich dann alle Mitwirkenden vor dem Altar. Anschließend trat Yvonne Sextroh, die als Leiterin des Kirchenchores St. Marien die Gesamtleitung des Adventskonzertes hatte, ans Mikrofon und dankte den Besuchern fürs Kommen und Zuhören zu und bei dem diesjährigen Konzert und wünschte allen noch eine schöne Adventszeit sowie ein frohes Weihnachtsfest. Die so Angesprochenen dankten ihr und allen Mitwirkenden mit langanhaltenden Beifallsbekundungen. Nach dem gemeinsamen Schlusslied „Macht hoch die Tür“ verließ das Publikum die St.-Marien-Kirche in adventlicher beziehungsweise vorweihnachtlicher Stimmung und in der Hoffnung, im Jahre 2014 das dann 24. Adventskonzert am selben Ort genießen zu können.