St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Erstkommunionfeier in St. JosefErstkommunionfeier in St. MarienDie Feier der Erstkommunion wurde nach insgesamt gemeinsamer Vorbereitung wegen der großen Anzahl der Kinder an den Standorten Oslebshausen und Walle angeboten. Die Mädchen und Jungen beziehungsweise ihre Eltern konnten selbst wählen, in welcher der beiden Kirchen sie feiern wollten. Insgesamt war es fast eine „halbe Hundertschaft”, die zu ihrer ersten heiligen Kommunion „antrat”. 16 von ihnen bereits am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr in der Kirche St. Josef und 33 Mädchen und Jungen am Sonntag, 17. Mai, um 9.30 Uhr in der Marienkirche. Eine herzliche Einladung zum Mitfeiern richteten die Erstkommunionkinder an beiden Standorten an die Gemeinde, die dieses „Angebot“ gerne annahm.

Am 10. Mai, dem Muttertag, standen dieses Jahr weniger die Mütter der Erstkommunionkinder im Vordergrund sondern 16 Mädchen und Jungen, die an diesem Tag zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfingen. Anders als in den letzten 14 Jahren, hatten sich die Eltern gegen Alben für ihre Kinder ausgesprochen. Somit bot sich den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern ein ungewöhnliches Bild zur Erstkommunion in St. Josef.

Wie immer bei großen Festen reichte der Platz in der St. Josef Kirche nicht aus. Bei wunderbarem Wetter und offenen Türen gab es ein reges Kommen und Gehen während des Gottesdienstes.

Die festlichen Lieder wurden nicht nur von der Orgel sondern auch von Marion Jahn und einigen weiteren Frauen mit ihren Gitarren begleitet. Es war ein wunderschöner Festgottesdienst. Sicher werden sich die Erstkommunionkinder noch lange und gerne an ihre Feier erinnern.

Stell dir vor, du kommst eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes in die Kirche und das Gotteshaus ist bereits voll mit erwartungsfrohen Menschen! So ging es am Sonntagmorgen denjenigen Gläubigen, die in weiser Voraussicht schon früher als üblich gekommen waren, um an diesem Festtag noch einen Platz zu bekommen. Es war vorher absehbar gewesen, dass der Platz in der Marienkirche für die Angehörigen der 33 Kommunionkinder und die Gottesdienstbesucher nicht ausreichend sein würde. Doch Helfer, die sich in St. Marien immer schnell finden, brachten Stühle und Bänke in die Kirche, so daß am Ende alle Besucher Platz fanden, einige auch im Raum der Stille und auf der Orgelempore.

„Es freu sich, was sich freuen kann“ hieß es im Lied zur Eröffnung, und diese Freude war schon beim Einzug der festlich gekleideten Kommunionkinder zu spüren, als sie, ihre Taufkerzen in den Händen, zusammen mit ihren Eltern, Katechetinnen, Messdienern und dem Pastor in die Kirche einzogen. So wie Schauspieler gerne in einem vollen Theater spielen und Musiker in einem vollen Konzertsaal zur Höchstform auflaufen, so geht es auch den Geistlichen in einer vollen Kirche. Vor „ausverkauftem Hause” zelebrierte Pastor Robert Wagner im wahrsten Sinne des Wortes diese Erstkommunionfeier ohne dabei die Botschaft Jesu Christi aus dem Auge zu verlieren. Ihm war sichtlich die Freude anzusehen, in solch einem Rahmen die heilige Messe feiern zu können, und möglicherweise konnte er mit so einem Gottesdiensterlebnis auch noch Teilnehmer erreichen, die mit Kirche nicht mehr viel verbindet. Gemeindereferentin Linda Hoge dankte ihm und allen, die mit zum Gelingen dieses Tages beigetragen hatten, besonders den ehrenamtlichen Katechetinnen Rita Sabelhaus, Konny Lucht, Anke Hayek, Conny Nink-Janssen und der pädagogischen Mitarbeiterin der Grundschule St. Marien Mirjam Lenz für deren Engagement bei der Betreuung der Kinder.

Während die Kommunionkinder, ihre Familien und die Gemeinde nach der heiligen Messe noch bei gutem Wetter im Pfarrgarten bzw. im Pfarrsaal weiter feiern konnten und dies auch taten, stand für Robert Wagner um 11 Uhr schon der nächste Gottesdienst an in der Josefkirche. Sein Amtsbruder Daniel Brinker war zur selben Zeit am Standort St. Nikolaus bei der Fatimaprozession der portugiesischen Gemeinde und dem anschließenden Gottesdienst in der Nikolauskirche tätig.