St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Bild 64"Frieden in der Welt" –unter diesem Motto stand das Adventskonzert, das am dritten Adventssonntag in der St. Marien-Kirche stattfand.

In der vollbesetzten Kirche konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer in dem etwa zweistündigen Konzert ein vielfältiges Programm genießen und sich eine Auszeit von der hektischen Adventszeit nehmen.

Interpreten an diesem Nachmittag waren der Chor St. Marien, die Schola St. Marien – jeweils unter der Leitung von Patrick George -, Thomas Engler an der Orgel, das Ensemble TonArt sowie als orchestrale Unterstützung ein Streichersextett mit Rida Murtada, Vera Marreck, Eva Pastian-Friedmann, Monika Koslowska, Frauke Dehning und Inken Leupolt. Erstmals im Rahmen dieser Adventskonzerte in St. Marien war auch der Chor aus St. Nikolaus /St. Josef unter der Leitung von Dr. Grigori Pantijelew beteiligt.Den musikalischen Anfangspunkt setzte Thomas Engler an der Orgel mit dem Praeludium et Fuga in C-Dur von Johann Sebastian Bach, nachdem der Vorsitzende des St. Marien-Chors, Herr Günter Hoffmann, die Anwesenden zu diesem Konzert begrüßt hatte.

„Schenk uns deinen Frieden, Herr“ – so begann der St. Marien – Chor sein umfangreiches Programm, das seinen Höhepunkt im zweiten Teil des Konzertes mit der Pastoral-Messe in C fand.

Vor der Pause konnten sich die Anwesenden dann noch an dem gelungenen Beitrag des Ensembles TonArt und den erfrischenden Musikstücken des Chores St. Nikolaus / St. Josef erfreuen.

Der zweite Teil des Konzertes wurde eingeleitet durch das Streichersextett, das zusammen mit Thomas Engler an der Orgel die “Pastorella“ zum Besten gab.

Die Schola St. Marien setzte mit ihren Beiträgen hiernach einen neuen Akzent in diesem Konzert.

Bevor der St. Marien-Chor seine schon erwähnte Messe interpretierte, stellte Thomas Engler sein Können nochmals an der Orgel unter Beweis. Er spielte nun den zweiten und dritten Satz der Pastorale von Johann Sebastian Bach.

Der Schlusspunkt des Konzertes wurde in besonderer Weise gesetzt, denn zum Abschlusslied „Friede sei mit dir“ kamen alle bisher Beteiligten im Chorraum zusammen, um gemeinsam zu singen und zu musizieren. Ein schönes Zeichen auch in Hinblick auf die gemeinsame Zukunft unserer Gemeinde.

Und auch die Zuhörerinnen und Zuhörer durften am Ende noch die Stimmbänder beanspruchen, denn bevor der Heimweg angetreten wurde, sangen alle – und das besonders inbrünstig - das Schlusslied „Macht hoch die Tür“.

Dieser Nachmittag im Advent war dazu im Stande, die Zuhörerinnen und Zuhörer aus ihrem Vorweihnachtsstress zu entführen und sie auf das kommende Weihnachtsfest, das Fest des Friedens, einzustimmen.