St. Marien

Katholische Kirchengemeinde im Bremer Westen

Am Sonntag, den 18.2.18 trafen wir uns nach dem Gottesdienst in St. Josef zum Standortgespräch. Wie bereits in St. Bonifatius und in St. Marien wollten wir nun auch in St. Josef den Blick auf die Besonderheiten des Standortes werfen.

Was lebt in St. Josef? Wo liegen unsere Sorgen und Herausforderungen?

Wo möchte/könnte ich mich einbringen? (Ideen und Anregungen)

Zu diesen Fragen wurde zunächst in Tischgruppen fleißig gesammelt und anschließend im Plenum vorgetragen.

Beeindruckend war die große Anzahl und Vielfalt der Aktivitäten, die bereits im Standort stattfinden. Feiern, Sport und Musik kommen in St. Josef nicht zu kurz, was sich am Gemeindekarneval, der Tischtennisgruppe, ökumenischem Chor und JoiN zeigt. Dies sind nur einige Beispiele für die Lebendigkeit in St. Josef. Auch Freiheit und Weite im Denken wurden als sehr positiv empfunden.

Insgesamt wurde das Bild eines kinderfreundlichen, bunten, selbst-ständigen Standorts gezeichnet.

Als Herausforderung kristallisierte sich z.B. die Altersstruktur der Menschen in der Gemeinde heraus. Es wurde der Wunsch geäußert, für Jugendliche, z.B. Firmlinge und Kommunionkinder, mehr Aktionen anzubieten.

Auch der Erhalt der Bausubstanz gab Anlass zur Sorge. Weite Wege könnten durch die Etablierung eines Fahrdienstes besser bewältigt werden.

Am Punkt „Ideen und Anregungen“ angekommen gab es spontan Angebote zweier Teilnehmer, bei der Gartenaktion und bei kleinen Reparaturen kräftig mit anzupacken.

Das Standortgespräch endete gegen 13:45 Uhr und es überwog bei mir das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Dies stellt eine gute Basis dar, um Herausforderungen mit neuem Mut anzugehen.

Cäcilia Wigand